Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Land fördert kulturelle Begegnungsorte im ländlichen Raum

Berechne Lesezeit
  • Teilen
An einem Tisch großen Tisch in einer Kunstwerkstatt arbeiten Künstler an Bildern.

Im Rahmen des Programms „FreiRäume“ fördert das Land mit rund 2,1 Millionen Euro 19 kulturelle Begegnungsorte im ländlichen Raum. Ziel ist es, Menschen über künstlerische und kulturelle Angebote zusammenzubringen und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

In der inzwischen dritten Ausschreibungsrunde von „FreiRäume“ wurden in ganz  Baden-Württemberg – von Tauberbischofsheim bis Tengen-Blumenfeld – 19 weitere Projekte zur Förderung ausgewählt: Ein denkmalgeschütztes Kesselhaus in Aalen wird zum temporären Atelier für Bildende Künstlerinnen und Künstler, die ehemalige Apotheke in Calw zum Veranstaltungsraum, ein Biergarten in Tauberbischofsheim als „Wir-Garten“ zum Ort der Begegnung und des soziokulturellen Engagements und der Römische Gutshof Eigeltingen entwickelt sich zum partizipativen Spielort, der die Geschichte des Orts zum Leben erweckt.

„Unser Programm ‚FreiRäume‘ bewegt die Menschen und belebt leerstehende Räume. Die neuen Kunst- und Begegnungsorte schaffen Zusammenhalt und regionale Verantwortungsgemeinschaften, die von größter gesellschaftlicher Bedeutung sind“, sagte Staatssekretär Arne Braun am 6. Februar 2023 in Stuttgart. Die ländlichen Räume nehmen in diesem Zusammenhang eine besondere Stellung ein: „Gemeinschaft und die Verbundenheit zu einem Ort wird hier besonders intensiv gelebt. Das zeigt sich nicht zuletzt in der außerordentlich großen Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement“, so Arne Braun.

Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume

Erneut geht es der Landesregierung darum, Menschen über künstlerische und kulturelle Angebote zusammenzubringen, den ländlichen Raum kulturell zu beleben und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Durch die ausgewählten Projekte werden neue Orte der Begegnung und des soziokulturellen Engagements entstehen, bestehende Kulturorte öffnen sich für neue Nutzungen und werden damit zu sogenannten „Dritten Orten“. „Die Erschließung neuer Orte für Kultur und Begegnung stärkt den Gemeinschaftssinn und spielt für die Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume eine wichtige Rolle. Um diese Zukunftsfähigkeit geht es mir auch bei meiner Tour de Länd im Frühjahr“, betonte der Staatssekretär.

Erfolgreiches Programm bringt Leben in Leerstände

Im Rahmen des Programms wurden 2020 und 2021 bereits 26 außergewöhnliche Projekte zur Förderung ausgewählt, die die kulturelle Infrastruktur in ländlichen Regionen stärken. Im Zuge der dritten Ausschreibung wurden 31 Projektanträge eingereicht und von einem unabhängigen Fachgremium begutachtet. 19 Projektträger dürfen sich über die Finanzierung ihrer Ideen freuen. 

Insgesamt stellt die Landesregierung im Rahmen des Förderprogramms rund 2,1 Millionen Euro bereit, um FreiRäume für Kunst und Kultur in ländlichen Regionen zu schaffen.

Förderprogramm „FreiRäume“

Das Förderprogramm „FreiRäume“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst ist Teil des Impulsprogramms für den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Landesregierung. Mit 20 Millionen Euro unterstützt das Land Aktivitäten und Projekte – von der Förderung bürgerschaftlichen Engagements und der Bürgerbeteiligung über die Umsetzung einer Kampagne für eine respektvolle Diskussionskultur in den Sozialen Medien bis hin zur Wiederbelebung öffentlicher Orte im ländlichen Raum.

Weitere Meldungen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern im Wohnzimmer (Bild: © dpa).
Familie

Ideenwettbewerb für Familienleben gestartet

Ein Rettungshubschrauber vom Typ H145 der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF)
Rettungsdienst

Ravensburg wird Luftrettungsstandort

Ein Wildschwein steht auf einem Plateau im Wald und beobachtet die Umgebung.
Tiergesundheit

Früherkennungsprogramm „Afrikanische Schweinepest“ startet

Studenten sitzen in einem Hörsaal.
Hochschulen

Drei Exzellenzuniversitäten in Baden-Württemberg

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen

Ein Basketball liegt auf dem Boden einer Turnhalle.
Sport

Landesfinale bei „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“

Eine Frau sammelt in einem Wald Bärlauchblätter ein, die den Waldboden fast komplett bedecken. (Bild: dpa)
Verbraucherschutz

Wichtige Tipps zum Start der Bärlauch-Saison

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Wolfsmanagement

Ausnahmegenehmigung zum Wolfsabschuss wird nicht verlängert

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Wolfsmanagement

Auffälliger Wolf im Nordschwarzwald: Fragen und Antworten

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Eine Mitarbeiterin der Parasitologie der Universität Hohenheim zeigt in einem Labor eine Buntzecke.
Gesundheit

Start der Zecken-Saison

Portrait Annette Pehnt
Kunst

Annette Pehnt erhält Johann-Peter-Hebel-Preis 2026