Gesundheit

Land fördert Krankenhäuser mit 140 Millionen Euro

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Krankenpfleger schiebt in einer Klinik ein Krankenbett über einen Flur. (Foto: © dpa)

Das Land fördert im Rahmen des Jahreskrankenhausbauprogramms 2022 sieben Krankenhausprojekte mit insgesamt 140 Millionen Euro. Damit trägt das Land seinen Teil zu gut ausgestatteten und modernen Kliniken bei.

Die Landesregierung fördert Investitionen in sieben Krankenhausprojekte in Baden-Württemberg, dazu werden drei Planungsvorhaben bezuschusst. Das hat der Ministerrat jetzt beschlossen und 140 Millionen Euro dafür bereitgestellt. Zuvor hatte der Landeskrankenhausausschuss sich bereits für die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen ausgesprochen.

„Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Krankenhäusern in Baden-Württemberg bin ich zutiefst dankbar“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am 16. August 2022 in Stuttgart. „Sie waren in den letzten Monaten bis zur Erschöpfung gefordert, sie standen und stehen an vorderster Front der Pandemie-Bekämpfung. Nicht erst seit der Pandemie wissen wir, wie wichtig gut ausgestattet und moderne Kliniken sind – deshalb wollen wir als Land unseren Teil dazu beitragen und Investitionen fördern.“

Jahreskrankenhausbauprogramm umfasst 248 Millionen Euro

In Stuttgart bekommen das städtische Klinikum für den Standort Mitte und das Robert-Bosch-Krankenhaus Zuschüsse für Bauvorhaben. Die Universitätsmedizin Mannheim wird unterstützt bei der Erweiterung ihrer Labormedizin. Das Klinikum Esslingen bekommt Geld für ein Interimsgebäude und die Medius-Kliniken in Kirchheim für Brandschutzmaßnahmen. Das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim wird bezuschusst bei der Erweiterung der Logistik und der Apotheke und die Waldburg-Zeil-Kliniken in Wangen bei einer Gebäude-Umstrukturierung. Zuschüsse für Planungsraten bekommen die ViDia Kliniken Karlsruhe für den Standort St. Vincentius-Kliniken, die Universitätsmedizin Mannheim und das Ortenau-Klinikum für die Standorte Offenburg und Achern.

Die jetzt ausgeschütteten 140 Millionen Euro sind eine erste Tranche des Jahreskrankenhausbauprogramms 2022, das insgesamt 248 Millionen Euro umfasst. Weitere Projekte sollen dann voraussichtlich im Herbst/Winter dazukommen und gefördert werden. 

Im Haushalt des Landes stehen in diesem Jahr insgesamt rund 515 Millionen Euro für Krankenhausinvestitionen in Baden-Württemberg bereit. Ergänzt um die Mittel aus dem Krankenhauszukunftsfonds in Höhe von insgesamt rund 550 Millionen Euro werden die Krankenhäuser weiterhin massiv unterstützt. Die Krankenhausfinanzierung im Land bleibt damit auf einem hohen Niveau.

Weitere Meldungen

EU-Schulprogramm
Ernährung

Landesweite Aktionstage zum EU-Schulprogramm

CKT
Kunst und Kultur

24 Amateurmusik-Vereine mit Conradin-Kreutzer-Tafel geehrt

Kränze am Gedenktag
Heimat

Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung

Collage aus zwei Fotos: Teilnehmende der GFMK 2026 stehen als Gruppe auf einer Treppe, Foto von Baden-Württembergs Sozialminister Oliver Hildenbrand mit Abstimmungsschild für Baden-Württemberg in der erhobenen Hand.
Gleichstellung

Land setzt Impulse für Demokratie, Gewaltschutz und Integration

Eine Jugendliche schaut aus dem Fenster.
Zusammenhalt

Land wird Bündnis gegen Einsamkeit gründen

Futuristisches Fahrzeugkonzept U-Shift (Bild: DLR (CC-BY 3.0))
Zukunftstechnologien

Förderprojekt U-Shift denkt Mobilität neu

Junge Männer auf einer Schwimmplattform in einem Badesee in Plüderhausen
Gesundheitsschutz

Badeseen im Land überzeugen mit sehr guter Wasserqualität

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Gesundheit

Warnung vor Hitzewelle mit Tropennächten

Flur im Krankenhaus mit Personal und Betten
Gesundheit

Kliniken sichern, Versorgung stärken, Lasten fair verteilen

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen