Wirtschaft

Land fördert Institut für Mikroelektronik Stuttgart

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Mitarbeiter arbeitet in der Produktion an einer Zelle für eine Elektroauto-Batterie. (Bild: dpa)

Für die Umstellung der Forschungsinfrastruktur erhält das IMS Chips Institut für Mikroelektronik Stuttgart eine Förderung in Höhe von drei Millionen Euro. Das IMS Chips ist eine von 13 Vertragsforschungseinrichtungen der baden-württembergischen Innovationsallianz.

Das IMS Chips Institut für Mikroelektronik Stuttgart erhält vom Wirtschaftsministerium eine Förderung für die Umstellung der Forschungsinfrastruktur in Höhe von drei Millionen Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart bekannt. „Das IMS Chips ist als landesweites Kompetenzzentrum für intelligente Mikrochips eine unverzichtbare Einrichtung der wirtschaftsnahen Forschungsinfrastruktur in Baden-Württemberg“, so die Ministerin. Die geförderte Anschaffung eines sogenannten „Step&Repeat-Belichters“ mit Kosten in Höhe von 4,5 Millionen Euro bildet den Abschluss des Projekts „Umstellung der Forschungsinfrastruktur auf die 8-Zoll-Wafertechnolgie“. Denn um am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, muss das IMS Chips von der bisher eingesetzten 6-Zoll-Wafertechnolgie bis Ende 2020 auf die gängige 8-Zoll-Technologie umrüsten. Mit der Anschaffung des Geräts kann das IMS Chips nun auf den Wafern Strukturen mit einer Dicke von 0,5 Mikrometer und weniger herstellen. 

„Das IMS Chips ist für unsere Industrie ein wichtiges Kompetenzzentrum im Bereich der Silizium-Wafer-Technologie. Voraussetzung hierfür ist aber, dass die Forschungsinfrastruktur den in der Industrie gängigen Standards entspricht. Vor diesem Hintergrund ist die Umstellung auf die 8-Zoll-Technologie unverzichtbar“, so Hoffmeister-Kraut. Im Jahr 2017 wurden bereits zwei Gerätetranchen mit einer Zuwendung in Höhe von insgesamt 4,4 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium gefördert.

Stuttgarter Forscher unterstützen zahlreiche Industrieunternehmen

Das IMS Chips ist eine von dreizehn Vertragsforschungseinrichtungen der baden-württembergischen Innovationsallianz. Die Stuttgarter Forscher unterstützen zahlreiche Industrieunternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen – mit technologischen Lösungen aus den Bereichen Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik, Nanostrukturierung sowie anwendungsspezifischer Schaltkreise und bildgebender Sensorik. Bei der Erforschung und Entwicklung neuer Verfahren zur Herstellung von Mikrochips und Nanostrukturen hat das IMS Chips eine führende Position.

Damit leistet das Institut einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung von Ergebnissen und Technologien aus Forschung und Entwicklung in die industrielle Praxis. Diese Technologien haben eine weitreichende Bedeutung für Anwendungen in den Schlüsselbranchen des Landes wie beispielsweise die Elektronik- und Elektrotechnikindustrie, den Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau, die Informations- und Kommunikationstechnik oder die Medizintechnik.

Weitere Meldungen

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern im Wohnzimmer (Bild: © dpa).
Familie

Ideenwettbewerb für Familienleben gestartet

Eine Lehrerin in der Grundschule mit Schülerinnen und Schülern.
Schule

102 weitere Ganztagsschulen

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Studenten sitzen in einem Hörsaal.
Hochschulen

Drei Exzellenzuniversitäten in Baden-Württemberg

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW

Jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Ein Mann programmiert einen Roboterarm, der in einer Produktionslinie einer Smart Factory eingebaut ist.
Innovation

Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act