Quartiersentwicklung

Land fördert 16 Quartiersprojekte

Das Land unterstützt 16 Städte, Gemeinden und Landkreise im Programm „Quartiersimpulse“. Die ausgewählten Projekte zeigen die große Bandbreite moderner Quartiersentwicklung in Baden-Württemberg.

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Symbolbild: Bewohner des Mehrgenerationenhauses in Überlingen stehen auf Balkonen.
Symbolbild

Mit rund 1,3 Millionen Euro fördert das Land 16 Städte, Gemeinden und Landkreise im Programm „Quartiersimpulse“. Dies gab Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha bekannt. Die wegweisenden Projekte liegen in Mannheim, Ellwangen, Amtzell, Steinmauern, Heidelberg, Rheinhausen, Bruchsal, Horgenzell, Sulz am Neckar, Kernen im Remstal, Leimen, Heuweiler, Mosbach, Fronreute, Landkreis Karlsruhe sowie im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

„Quartiere sind Orte des sozialen Zusammenhalts und der gelebten Solidarität. Gute Quartiersentwicklung beginnt dort, wo Menschen ihren Alltag leben. Sie schafft Begegnung, aktiviert lokales Engagement und stärkt das Miteinander über Generationen hinweg. Mit unserem Förderprogramm unterstützen wir Kommunen dabei, passgenaue Lösungen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln“, sagte Lucha. Die aktuellen Projekte werden gefördert, um vor Ort neue Formen der gegenseitigen Unterstützung zu schaffen, Nachbarschaften zu stärken und Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels zu entwickeln.

Vielfalt als Stärke: Breites Spektrum an Quartiersprojekten

Die ausgewählten Projekte zeigen die große Bandbreite moderner Quartiersentwicklung in Baden-Württemberg: von sorgenden Gemeinschaften im ländlichen Raum über inklusive Stadtteilentwicklung bis hin zu neuen Treffpunkten, Pflegenetzwerken und generationenübergreifenden Begegnungs- und Beteiligungsstrukturen.

Im Mittelpunkt stehen Vorhaben, die das Zusammenleben aktiv gestalten, Einsamkeit entgegenwirken, bürgerschaftliches Engagement fördern und Kommunen bei den Herausforderungen der Pflege sowie der sozialen Teilhabe stärken.

„Wir unterstützen Projekte, die Menschen zusammenbringen und aus guten Ideen noch bessere Strukturen machen. Unser Ziel sind Quartiere, in denen Zusammenhalt wächst, Teilhabe selbstverständlich ist und Unterstützung dort ankommt, wo sie gebraucht wird“, betonte Sozialminister Manne Lucha abschließend.

„Quartiersimpulse“ – nachhaltige Quartiersentwicklung seit 2019

Das Förderprogramm „Quartiersimpulse“ des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration und der Allianz für Beteiligung fördert nachhaltige Quartiersentwicklung und bietet finanzielle Unterstützung für Projekte von Kommunen und der Zivilgesellschaft, die auf die Bedarfe der Bewohnenden abgestimmt sind.

Das Förderprogramm „Quartiersimpulse. Beratung und Umsetzung von Quartiersprojekten vor Ort“ ist Teil der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam. Gestalten.“ des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg. Hierbei werden gezielt Quartiersprojekte in Städten und Gemeinden für eine Laufzeit von zwei Jahren mit einem Zuschuss von bis zu 85.000 Euro gefördert. Bei Kommunalen Verbünden und Landkreisen in Verbindung mit kreisangehörigen Gemeinden oder Städten sind Förderungen von bis zu 115.000 Euro möglich. Die Kommunen erhalten den finanziellen Zuschuss nicht nur für Sach- und Personalkosten, sondern auch explizit für Beratungskosten.

Der Start der nächsten Förderrunde ist für Oktober 2026 geplant. Kommunen, die Interesse an einer beteiligungsorientierten alters- und generationengerechten Quartiersentwicklung haben, finden alle Informationen und Antragsunterlagen zum Förderprogramm „Quartiersimpulse“ unter QUARTIER 2030 | Zusammenleben Gemeinsam Gestalten - Förderung sowie auf der Webseite der Allianz für Beteiligung.

Die 16 geförderten Quartiersprojekte

Fördersumme der 26. Förderrunde: 1.291.850,50 Euro (Stand 29. April 2026)

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