Innovation

Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologien

Von Künstlicher Intelligenz bis Wasserstoff: Baden-Württemberg bringt neue Technologien schneller aus der Forschung in die Praxis. Das Land unterstützt gezielt innovatives Potenzial.

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Ein Ingenieur kontrolliert in einem Labor mit einem Mikroskop einen Chip zum Einsatz in einen Quantencomputer.
Symbolbild

Auch die zweite Runde der Prototypenförderung für innovative Technologien ist ein Erfolg: Aus 52 Anträgen von staatlichen Hochschulen und den wirtschaftsnahen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wurden 14 Projekte bewilligt. Die Vorhaben werden mit rund 6,7 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Förderung erfolgt gemeinsam durch das Wirtschaftsministerium und das Wissenschaftsministerium.

„Die vielen Anträge zeigen eines eindrucksvoll: In Baden-Württemberg gibt es viele unterschiedliche innovative Ansätze im Bereich der Prototypenförderung. Mit der Förderung von 14 vielversprechenden Projekten setzen wir gezielt Impulse für die Entwicklung strategischer Technologien. Wir setzen dadurch auch Akzente für wirtschaftliches Wachstum, denn wir wollen, dass diese technologischen Ansätze schnell umgesetzt werden“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es wichtig, innovatives Potenzial gezielt zu unterstützen und so Baden-Württemberg – und damit auch Deutschland und Europa – als Wirtschaftsstandort zukunftsfest zu machen“, betonte sie.

Strategische Technologien als Standortmotor

Der zweite Förderaufruf legt den Fokus auf Technologien im Sinne der Plattform  „Strategische Technologien für Europa“ („Strategic Technologies for Europe Platform“ – STEP). Angesichts der aktuellen geopolitischen Entwicklungen ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität der Europäischen Union (EU) wichtiger denn je. „Innovationsförderung ist Geopolitik im besten Sinne und zugleich Ausdruck unseres eigenen Interesses“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte: „Die 14 geförderten Projekte zeigen, wie stark und lösungsorientiert in Baden-Württemberg geforscht wird – von Künstlicher Intelligenz über Wasserstoff-Forschung bis zur Biomedizin. Wir bringen gute Ideen schnell aus dem Labor in die Praxis. Genau so entstehen Innovationen, die unsere Wirtschaft voranbringen, Arbeitsplätze und unseren Wohlstand sichern sowie den Standort im internationalen Wettbewerb stärken.“

Mit der Prototypenförderung überführt das Land Forschungsergebnisse schneller in marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Dadurch werden die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs dauerhaft gestärkt. Bereits in der ersten Förderrunde hat das Land 18 Projekte unterstützt und dafür rund 6,3 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln eingesetzt.

Mit der jetzigen Ausrichtung der zweiten Förderrunde auf STEP sollen die Entwicklung und Herstellung kritischer und neu entstehender strategischer Technologien unterstützt werden, um Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität der EU zu stärken und Abhängigkeiten in strategischen Technologiebereichen zu verringern. Dazu zählen digitale Technologien und technologieintensive Innovationen (Deep Tech), umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien sowie Biotechnologien.

EFRE-Förderung in Baden-Württemberg

Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021 2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Die Prototypenförderung ist Teil eines Maßnahmenbündels im Rahmen der Plattform STEP, die seitens der EU Anfang März 2024 ins Leben gerufen wurde. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz.

Geförderte Prototypen im Überblick

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