Welt-Aids-Tag

Land erhöht Förderung der Aidshilfe-Vereine

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Aidshilfe

Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember 2022 hat Gesundheitsminister Manne Lucha zur Solidarität mit Menschen mit HIV und Aids aufgerufen. Er gab zudem bekannt, dass das Land in diesem Jahr die Förderung der Aidshilfe-Vereine auf 1,2 Millionen Euro erhöht hat.

Zur Solidarität mit Menschen mit HIV und Aids ruft Gesundheitsminister Manne Lucha im Vorfeld des Welt-Aids-Tags am 1. Dezember 2022 auf. „Wir müssen nach wie vor rund um HIV aufklären und Vorurteile abbauen“, sagte Manne Lucha am 30. November 2022 in Stuttgart. „Auch mit HIV-Infektion kann man ein ganz alltägliches Leben führen. Auf ein Miteinander ohne Ausgrenzung und Stigmatisierung hinzuwirken ist ein wichtiges Ziel.“

Der Minister gab bekannt, dass das Land die Förderung der Aidshilfe-Vereine in diesem Jahr deutlich erhöht hat, nämlich um 560.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro. Das Geld fließt beispielsweise in sogenannte „Checkpoints“, wo die Aidshilfen in Baden-Württemberg anonyme Tests anbieten – nicht nur auf HIV, sondern auch auf andere sexuell übertragbare Infektionen. Die Tests finden niedrigschwellig unter hohen hygienischen Bedingungen statt.

Rückläufige Zahlen dank Sensibilisierung sowie Test- und Beratungsangeboten

Nach den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) wurde bei 260 Menschen in Baden-Württemberg 2021 erstmals HIV diagnostiziert. Insgesamt leben rund 90.800 Menschen in Deutschland mit HIV, davon circa 13.400 in Baden-Württemberg. Von den 90.800 Menschen mit HIV kennen 90 Prozent ihre Diagnose, davon sind 96 Prozent in Behandlung. 96 Prozent dieser Therapien verliefen erfolgreich. „Das sind erstmal erfreuliche Werte“, sagt Maike Biewen, Geschäftsführerin der Aidshilfe Baden-Württemberg, „dennoch muss sich der Zugang zu Beratung und Diagnostik für alle weiterhin verbessern, um auch die restlichen Menschen erreichen zu können.“

Dass die Zahl seit Jahren rückläufig ist, ist unter anderem auf eine gute Vernetzung und Kooperation zwischen verschiedenen Institutionen, wie beispielsweise der Aids-Hilfen Baden-Württemberg, dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration und den Beratungsstellen der Gesundheitsämter zu sexuell übertragbare Infektionen (STI-Beratungsstellen) (PDF) zurückzuführen. Niederschwellige Angebote für Prävention, Beratung und Testung, insbesondere für vulnerable Gruppen, und eine konsequente Sensibilisierung und Aufklärung der Allgemeinbevölkerung tragen hierzu bei.

Die Aidshilfe Baden-Württemberg schließt sich der bundesweiten Kampagne der Deutschen Aids-Hilfe „Leben mit HIV – Anders als du denkst?“ an. Diese zeigt, dass Menschen mit HIV ein ganz normales Leben führen können. Sie soll dazu anregen, Vorurteile über das Leben mit HIV auszuräumen und Diskriminierung und Stigmatisierung zu verhindern. Denn unter richtig angewendeter Therapie ist HIV nicht übertragbar.

Landesgesundheitsamt: Adressen von HIV-/STI-Beratungsstellen der Gesundheitsämter in Baden-Württemberg (PDF)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Leben mit HIV. Anders als du denkst?

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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