Corona-Nothilfe

Klosterbaustelle Campus Galli erhält weitere 425.000 Euro

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Klosterbaustelle Campus Galli in Meßkirch

Die Klosterbaustelle Campus Galli in Meßkirch erhält weitere 425.000 Euro aus dem Corona-Nothilfefonds. Der Campus Galli bietet nicht nur touristischen Mehrwert, sondern ist zugleich ein herausragendes Projekt der kulturellen Bildung.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gewährt dem Verein Karolingische Klosterstadt Meßkirch e.V. für das Projekt Campus Galli erneut eine Unterstützung aus dem Corona-Nothilfefonds in Höhe von 425.000 Euro. Im Dezember 2020 hatte die Klosterbaustelle aus dem Nothilfefonds bereits eine Zuwendung in Höhe von 146.000 Euro erhalten.

Herausragendes Projekt der kulturellen Bildung

„Campus Galli ist eine in Baden-Württemberg einzigartige Einrichtung und hat Bedeutung weit über die Landesgrenzen hinaus“, sagte Kunstministerin Theresia Bauer am Freitag, 4. Juni, in Stuttgart. „Er ist inzwischen nicht nur eine touristisch relevante Einrichtung, sondern auch herausragend in seiner Bedeutung als Projekt der kulturellen Bildung. Die erneute Zuwendung soll den Fortbestand der Einrichtung sichern, die pandemiebedingt leider in eine existenzielle wirtschaftliche Notlage geraten ist.“

Das Konzept von Campus Galli besteht darin, dass Handwerkerinnen, Handwerker und Ehrenamtliche mit den Mitteln des 9. Jahrhunderts eine Klosteranlage auf der Grundlage des St. Gallener Klosterplans erstellen. Es gibt eine Baustelle mit Werkstätten und auch Landwirtschaft. Das Mittelalterprojekt soll der Wissenschaft dienen und ist gleichzeitig eine touristische Attraktion, die zahlreiche Gäste anlockt.

Corona-Hilfsprogramm für Kunst und Kultur

Mit dem Corona-Hilfsprogramm für Kunst und Kultur im Umfang von 32,5 Mio. Euro sollen Corona-bedingte existenzielle Notlagen bei Kultureinrichtungen abgewendet und ein Betrieb auch unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie ermöglicht werden. Die Hilfen sollen dazu beitragen, die finanzielle Situation der Kultureinrichtungen zu stabilisieren und die Durchführung eines Kulturprogramms trotz Corona-Pandemie-bedingten Einnahmeverlusten und Mehrkosten in den Jahren 2020 und 2021 zu gewährleisten.

Mehr Informationen zu Hilfen und Unterstützung für Kunst und Kultur gibt es hier:Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Corona-Hilfe: Masterplan Kultur

Weitere Meldungen

Landeskreditbank Baden-Württemberg
Jahresbilanz

L-Bank sieht hohen Bedarf an Unterstützung im Strukturwandel

Absperrung auf einer Straße. Im Hintergrund eine Autobrücke.
Kommunaler Straßenbau

Land unterstützt Kommunen beim Umbau der Straßeninfrastruktur

Neubau Kollegiengebäude 1, Pädagogische Hochschule Freiburg, Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten, Stuttgart
Holzbau

Klimafreundlich Bauen mit Holz

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) und Tadeusz Matacz (rechts) stehen vor Fahnen und präsentieren die Verleihungsurkunde.
Auszeichnung

Ehrentitel Professor an Tadeusz Matacz

Minister Hermann und die Bine von bwegt klatschen sich ab
Nahverkehr

bwegt-Wanderweg Tübingen-Rottenburg eröffnet

Landessieger von „Jugend debattiert“ stehen fest (Bild: Kultusministerium Baden-Württemberg)
Schule

Siegerinnen und Sieger von „Jugend debattiert“ gekürt

Streuobstwiese
Streuobst

20. landesweiter Streuobsttag in Hohenheim

Neuer Rettungshubschrauber Christoph Ortenau
Rettungsdienst

Rettungshubschrauber Christoph Ortenau startet in Lahr

Ein Mann wird geimpft.
Gesundheit

Impfen zeigt positive Auswirkungen

Symbolbild: Eine Studentin liegt bei schönem Wetter auf einer Wiese und liest ein Buch. (Bild: Mohssen Assanimoghaddam / dpa)
Kultur

Russlanddeutscher Kulturpreis 2026 ausgeschrieben

Jugendliche halten ein Banner mit der Aufschrift «Ehrenamt» in den Händen.
Ländlicher Raum

Jugendliche fürs Ehrenamt begeistern

links: Behältnis, das am Ostersonntag (5. April 2026) in einem Garten gefunden wurde; rechts: Laboranalyse
Strahlenschutz

Fundstück enthielt zu keinem Zeitpunkt Polonium-210

Grafik mit Überschrift „Die Landes-Behindertenbeauftragte Nora Welsch lädt ein zur Kundgebung“, darunter Schild einer Demonstration mit der Aufschrift „Inklusion ist kein Sparmodell!“ und den Informationen „5. Mai 2026, 14 Uhr, Stuttgart Zentrum“.
Menschen mit Behinderungen

Kundgebung zum Recht auf Inklusion am 5. Mai 2026

Euro-Banknoten
Krankenversicherung

Versicherungsfremde Leistungen endlich aus Bundeshaushalt finanzieren

Businessfrau sitzt an einem PC
Arbeitsmarkt

Mehr Frauen in Beschäftigung