Corona-Impfung

Kampf gegen das Coronavirus muss weltweit geführt werden

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Infografik mit Text: Pandemie weltweit bekämpfen - Wir wollen selbst Verantwortung übernehmen! www.covax-access.de

Die Initiative „Covax-Access“ setzt sich für eine weltweit gerechtere Verteilung der Covid-19-Impfstoffe ein. Staatssekretärin Ute Leidig hat die Schirmherrschaft übernommen.

Während die Impfkampagne in Baden-Württemberg und Deutschland gut vorankommt und inzwischen deutlich mehr als die Hälfte der Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten hat, sind die Impfquoten in vielen Ländern der Welt noch sehr niedrig und bewegen sich häufig im einstelligen Bereich. Der meiste Impfstoff ist bislang in die wohlhabenden Länder gegangen.

Für eine gerechtere Verteilung der Impfstoffe

Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, hat jetzt die Schirmherrschaft von Covax-Access übernommen. Sie unterstützt damit die Initiativgruppe um den Karlsruher Unternehmer Gerhard Büchele, die sich für eine gerechtere Verteilung der Impfstoffe einsetzt. „Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie ist es nun höchste Zeit, den Blick über den eigenen Tellerrand zu richten und eine weltweite Impfkampagne mit dem entsprechenden Geld und Impfstoff auszustatten“, sagte Dr. Leidig am Freitag ,9. Juli, in Stuttgart. „Das ist ein Gebot der Solidarität mit den ärmsten Ländern der Welt. Es ist aber auch in unserem ureigenen Interesse, denn nur so können wir den Kampf gegen das Coronavirus gewinnen. In vielen Staaten der Welt konnten bisher noch nicht einmal besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen und das medizinische Personal geimpft werden. Das muss sich dringend ändern. Ich habe deshalb sehr gerne die Schirmherrschaft der Initiative ‚Covax-Access‘ übernommen, und ich danke Herrn Büchele für sein großartiges bürgerschaftliches Engagement.“

Initiative „Covax-Access“

Unter Führung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde die Impfstoffplattform „Covax“ gegründet, die sich für eine weltweite gerechte Verteilung der Impfstoffe einsetzt. Eines der Ziele dieser Initiative ist es, bis Ende dieses Jahres 20 Prozent der Bevölkerung in den 92 ärmsten Ländern der Welt zu impfen. Um dies zu erreichen, werden auch Spendenmittel benötigt. Hier setzt der Karlsruher Unternehmer Gerhard Büchele mit seiner Initiative „Covax-Access“ an. Sie unterstützt „Covax“ und hilft beim Sammeln von Spenden, die ohne Abzug für Verwaltungsaufwand oder Werbung an Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, gehen. Unicef verfügt über große Erfahrung mit Impfaktionen und wurde von der WHO beauftragt, die bisher weltweit größte Impfaktion zu organisieren.

„Wenn wir wiederkehrende Infektionswellen vermeiden wollen, brauchen wir einen weltweiten Impfschutz. Deutschland unterstützt dieses Ziel und stellt große Summen zur Entwicklung, Produktion und weltweit gerechten Verteilung von Covid-19-Impfstoff, von Diagnostika und Therapeutika bereit. Die Initiative ‚Covax-Access‘ zeigt uns eindrucksvoll, dass zusätzlich jede und jeder einzelne einen Beitrag leisten kann – sei es durch die Verteilung von Informationsmaterialien oder direkte Spenden“, sagte Staatssekretärin Dr. Ute Leidig anlässlich der Übernahme der Schirmherrschaft für Covax-Access.

COVAX steht für COVID-19 Global Vaccine Access.

Initiative Covax-Access

Informations- und Aktionskampagne zum Impfen #dranbleibenBW

Fragen und Antworten zur Corona-Impfung in Baden-Württemberg

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Mit unserem Messenger-Service bekommen Sie immer alle Änderungen und wichtige Informationen aktuell als Pushnachricht auf Ihr Mobiltelefon.

Weitere Meldungen

Ein Netzwerk-Kabelstecker leuchtet in der Netzwerkzentrale einer Firma zu Kontrollzwecken rot. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Sicherheit

Strobl begrüßt Einigung zur Speicherfrist von IP-Adressen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) und Tadeusz Matacz (rechts) stehen vor Fahnen und präsentieren die Verleihungsurkunde.
Auszeichnung

Ehrentitel Professor an Tadeusz Matacz

Renato Gigliotti
Polizei

Neue Leitung für das Polizeipräsidium Ravensburg

Ein Mitarbeiter von Kawasaki führt bei der Industriemesse Hannover Messe am Messestand von Microsoft die Überwachung und Steuerung einer Maschine mit einer AR-Brille (Augmented Reality) vor.
Industrielle Innovation

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026

Projektteam, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges (Dritte von links), Direktorin des Amtsgerichts Nürtingen Dr. Sabine Kienzle-Hiemer (Vierte von links), Dr. Markus Volz Vizepräsident des Landgerichts Stuttgart (5. v. l.)
Justiz

Pilotprojekt „Zivilgerichtliches Online-Verfahren“ gestartet

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht Dr. Edwin Ernst Weber (rechts) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Staufermedaille an Dr. Edwin Ernst Weber

Landessieger von „Jugend debattiert“ stehen fest (Bild: Kultusministerium Baden-Württemberg)
Schule

Siegerinnen und Sieger von „Jugend debattiert“ gekürt

Streuobstwiese
Streuobst

20. landesweiter Streuobsttag in Hohenheim

Neuer Rettungshubschrauber Christoph Ortenau
Rettungsdienst

Rettungshubschrauber Christoph Ortenau startet in Lahr

Ein Mann wird geimpft.
Gesundheit

Impfen zeigt positive Auswirkungen

Jugendliche halten ein Banner mit der Aufschrift «Ehrenamt» in den Händen.
Ländlicher Raum

Jugendliche fürs Ehrenamt begeistern

links: Behältnis, das am Ostersonntag (5. April 2026) in einem Garten gefunden wurde; rechts: Laboranalyse
Strahlenschutz

Fundstück enthielt zu keinem Zeitpunkt Polonium-210

Grafik mit Überschrift „Die Landes-Behindertenbeauftragte Nora Welsch lädt ein zur Kundgebung“, darunter Schild einer Demonstration mit der Aufschrift „Inklusion ist kein Sparmodell!“ und den Informationen „5. Mai 2026, 14 Uhr, Stuttgart Zentrum“.
Menschen mit Behinderungen

Kundgebung zum Recht auf Inklusion am 5. Mai 2026

Euro-Banknoten
Krankenversicherung

Versicherungsfremde Leistungen endlich aus Bundeshaushalt finanzieren

Businessfrau sitzt an einem PC
Arbeitsmarkt

Mehr Frauen in Beschäftigung