Ländlicher Raum

Infrastruktur im Ländlichen Raum stärken

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Symbolbild: Ländlicher Raum. (Bild: Elke Lehnert / Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz)

Beim vierten Forum des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung fand ein reger Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Industrie statt. Das Landesamt sorgt mit Geodaten und Flurneuordnungsverfahren dafür, dass sich Baden-Württemberg entwickeln kann.

„Große Infrastrukturprojekte wären ohne das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) nicht realisierbar. Die obere Vermessungs-, Flurbereinigungs- und Siedlungsbehörde in Baden-Württemberg leistet einen wichtigen Beitrag, dass sich die Infrastruktur des Landes entwickeln kann. Das stärkt nachhaltig unsere Wirtschaft und trägt fundamental zum Wohlstand unseres Landes bei. Die Themen Ernährungssicherung, erneuerbare Energien, Hochwasserschutz sowie Biodiversität und Artenvielfalt stehen besonders im Fokus und sind für die Bodenordnung besonders herausfordernd“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk am 30. Juni 2022 anlässlich des LGL-Forums in Stuttgart.

Austausch mit Politik, Verwaltung und Industrie

Das LGL-Forum hat sich als geeignete Plattform etabliert, um sich mit Kunden aus Politik, Verwaltung und Industrie über aktuelle Projekte und Aufgaben des LGL auszutauschen und zu netzwerken. Zuständig für die Sparte Geoinformation ist das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen und für die Sparte Landentwicklung das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

„Mit über 300 Flurneuordnungsverfahren unterstützt der Bereich Landentwicklung beim LGL den ländlichen Raum von Baden-Württemberg. Jährlich werden Wegebau-, Wasserbau- und Pflanzmaßnahmen im zweistelligen Millionenbereich durchgeführt.

Regionen nachhaltig krisenfest aufstellen

Außerdem findet in jedem Verfahren eine umfassende Bodenordnung, also eine Verschiebung und Zusammenlegung von Grundstücken statt. Damit entstehen nicht nur bessere Arbeitsbedingungen für die Land- und Forstwirtschaft, sondern auch Biodiversität und Hochwasserschutz werden verbessert. Mit den Maßnahmen stellen wir die Region nachhaltig krisenfester auf und rüsten sie für kommende Herausforderungen“, sagte der Minister.

Zentrales Thema der Veranstaltung im Bereich Landentwicklung ist der Beitrag zu großen Infrastrukturmaßnahmen. Flurneuordnungsverfahren unterstützen zum Beispiel den Ausbau des Schienennetzes und schaffen damit die Voraussetzung für den Umstieg auf klimaschonenden Bahnverkehr.

„Neben der Landentwicklung ist beim LGL auch das Geodatenzentrum angesiedelt. Dort werden zahlreiche Fachanwendungen programmiert und betreut. Das reicht von einem Schulwegplaner bis zu Fachsoftware für die Ressorts Forst, Landwirtschaft und Lebensmittelüberwachung und sorgt dafür, dass die Verwaltung schnell und bürgernah arbeiten kann“, lobte Minister Hauk die Tätigkeit des LGL.

Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung: LGL-Forum 30. Juni 2022

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