Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Ideenwettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“ abgeschlossen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Das Wort-Bild-Logo des Ideenwettbewerbs „Gemeinsam:Schaffen“: Die Worte „Gemeinsam:Schaffen“ und „voneinander:miteinander:füreinander“ stehen mit fünf gezeichneten Händen in einem Kreis blau auf weiß geschrieben.

Bei der Abschlussveranstaltung des Ideenwettbewerbs „Gemeinsam:Schaffen“ konnten sich die Teilnehmer einen Überblick über die geförderten Projekte verschaffen. Die 45 Leuchtturmprojekte sind beeindruckende Beispiele für das starke Ehrenamt in Baden-Württembergs Ländlichen Räumen.

„Alle Aktiven in den geförderten Projekten haben in den letzten zwei Jahren unter schwierigen Rahmenbedingungen Vorbildliches geleistet. Sie stehen stellvertretend für die zahlreichen Menschen in Baden-Württemberg, die sich mit ganzem Herzen für das Gemeinwohl engagieren. Der Ideenwettbewerb ‚Gemeinsam:Schaffen‘ war daher auch als Aktions- und nicht als Investitionsprogramm konzipiert. Kerngedanke war es, den Austausch und die Wertevermittlung zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu befördern, die im Alltag nicht unbedingt aufeinandertreffen. Ich bin mir sicher, dass die dabei gemachten Erfahrungen auch weitere gesellschaftliche Organisationen dazu inspirieren werden, solche Angebote umzusetzen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz, am 14. Oktober 2022 anlässlich der Abschlussveranstaltung des Ideenwettbewerbs „Gemeinsam:Schaffen“ in Sindelfingen.

In einer Gesprächsrunde mit den Jurymitgliedern Dr. Joachim Drumm, Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V., und Christa Fuchs, Arbeitsgemeinschaft der LandFrauenverbände Baden-Württemberg, sowie Christoph Palm, Präsident des Landesmusikverbandes BW, Unternehmer Günther Rauch und den Projektträgern Ingrid Martin des Bündnisses „Bodenseebauern –360 Grad bäuerliches Leben und Schaffen“ sowie Yannik Adler des Sportangebots „Inklusive Ballschule“ wurde deutlich, welchen Stellenwert das Ehrenamt für einen attraktiven und vitalen Ländlichen Raum hat. Die Stärkung des Ehrenamts im Ländlichen Raum ist dem Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz ein wichtiges Anliegen. Mit niederschwelligen Angeboten und kleinen Fördersummen konnte im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Gemeinsam:Schaffen“ viel erreicht werden.

Geförderte Projekte stellen sich vor

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Ideenwettbewerbs in der Stadthalle Sindelfingen konnte sich Staatssekretärin Sabine Kurtz bei einem Markt der Möglichkeiten ein Bild über einen Großteil der 45 geförderten Projekte machen. Der Ideenwettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“ ist Teil des Impulsprogramms „Na klar, zusammen halt…“ der Landesregierung von Baden-Württemberg und unterstützt Projekte zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Ländlichen Raum mit einem Volumen von rund 890.000 Euro.

„Beeindruckend ist aber nicht nur das Ergebnis der Projekte. Sehr beeindruckend ist vor allem, wie die Projektträgerinnen und Projektträger vorgegangen sind. Bei allen Projekten war es eine Gemeinschaftsleistung vieler engagierter Bürgerinnen und Bürger – also ein perfektes Beispiel für ‚Gemeinsam:Schaffen‘ im wahrsten Sinne des Wortes“, betonte Staatssekretärin Sabine Kurtz.

Ideenwettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“

Der Ideenwettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“ unterstützte gesellschaftliche Initiativen und Unternehmen, die gezielt Menschen zusammenbringen, die normalerweise nicht oder selten in einen direkten Austausch miteinander treten. Gesucht wurden kreative und innovative Projekte oder Ideen für gemeinsame Aktivitäten, gemeinsames Lernen oder gemeinsames Gestalten, die den Ländlichen Raum und den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig stärken. Im Herbst 2020 wählte eine unabhängige Jury aus 141 Bewerbungen 45 Projekte aus. Je Projekt standen Fördergelder zwischen 3.000 Euro und 30.000 Euro zur Verfügung, insgesamt wurde eine Fördersumme von rund 890.000 Euro bereitgestellt.

Der Ideenwettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“ ist Teil des Impulsprogramms „Na klar, zusammen halt…“ der Landesregierung von Baden-Württemberg. Dieses ressortübergreifende Programm möchte im Rahmen von acht Themenfeldern mutige und unkonventionelle, insbesondere niederschwellige Ansätze fördern, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Austausch und Begegnung nachhaltig stärken und fördern.

Ideenwettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“

Weitere Meldungen

Eine junge Frau wird geimpft.
Gesundheit

Auswahlverfahren zur Landarztquote 2026 abgeschlossen

Eine Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Kein erhöhtes Risiko wegen West-Nil-Virus

In einer Wohngemeinschaft sitzen Studierende um den Küchentisch und unterhalten sich (Bild: © dpa).
Wohnen

Land fördert im Neubau bundesweit die meisten Wohnheimplätze

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Kuh friss Gras
Landwirtschaft

Antragstellung auf Futtermittelhilfe 2026 läuft an

Streuobst
Streuobst

Land fördert Streuobst-Projekte mit 500.000 Euro

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Start-up WOW Challenge
Start-up BW

BLACKPIN.IOT im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Erzieherin und Kind beim Lesen
Literatur

Frederick Tag 2026 gestartet

Asiatische Hornisse
Landwirtschaft

Weitere 70.000 Euro zur Bekämp­fung von Asiatischer Hornisse

Flurneuordnung Schrozberg
Flurneuordnung

Flurneuordnung macht die Landschaft klimaresilient

Vordere Reihe (von links nach rechts): Julia Hellmann, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt und Petra Klein  Hintere Reihe (von links nach rechts): Dr. Sarah Straub, Michael Kühn, Anne Stöhr, Panajotis Neuert und Claudia Österle
Justiz

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer 2026

Gesundes Essen bei der Zubereitung.
Ernährung

Impulse für eine gelungene Seniorenverpflegung

Auszeichnung der Gigabitkommunen mit Herrn Minister
Digitalisierung

Fast ein Drittel der Kommunen erreicht vollständige Gigabitversorgung

Ministerin Theresa Schopper (rechts) spricht zur Eröffnung der Netzwerkkonferenz Baukultur
Baukultur

Netzwerkkonferenz Baukultur 2026