Vermögen und Bau

Grundstein für Anbau der Frauenklinik am Uniklinikum Tübingen gelegt

Die Frauenklinik in Tübingen wird erweitert. Der Neubau setzt auf nachhaltige Bauweise, moderne Technik und stärkt die medizinische Versorgung am Standort. Das Land investiert rund 44 Millionen Euro.

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Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Visualisierung

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski haben am Freitag, 13. Februar 2026, den Grundstein für den Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen gelegt. Hier entsteht ein energieeffizientes Klinikgebäude in Holzhybridbauweise, das die medizinische Versorgung einer der größten Frauenkliniken Europas weiter stärkt. Der Neubau bietet moderne In-vitro-Fertilisations(IVF)‑Labore, eine erweiterte Pränatalambulanz und zusätzliche Pflegekapazitäten.

Investition in die Zukunft der Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett sagte: „Ich freue mich über diese Grundsteinlegung, weil der Neubau einer noch besseren Versorgung der Patientinnen dient und weil hier ein Pilotprojekt für Holzbauweise im Klinikbau entsteht. Das Gebäude zeigt, dass Holz als Baustoff auch in Bereichen mit hohen Anforderungen an Hygiene und Technik zur Anwendung kommen kann. Die Klimaschutzziele im Landesbau werden hier von Anfang an berücksichtigt – von der Auswahl der Baustoffe bis zum Gebäudebetrieb.“

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski ergänzte: „Das Land investiert mit dem Anbau der Universitäts-Frauenklinik gezielt in die Zukunft der Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Der Ausbau stärkt die Verbindung von hochspezialisierter Patientinnenversorgung, wissenschaftlicher Exzellenz und medizinischer Ausbildung. So wird medizinischer Fortschritt direkt in Frauengesundheit übersetzt und wir sichern langfristig Qualität, Innovationskraft sowie Versorgungssicherheit im Land.“

Energieeffiziente Gebäude­technik

Der Neubau mit über 3.000 Quadratmetern Nutzfläche verfügt über eine energieeffiziente Gebäude­technik. Dazu zählen eine Wärmepumpe und eine gedämmte Gebäudehülle in Passivhausqualität. So wird ein Kohlenstoffdioxid(CO2)-armer Gebäudebetrieb möglich. Die Photovoltaik-Anlage hat eine Leistung von rund 130 Kilowatt-Peak. Das verwendete Holz heimischer Baumarten stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Bei Betonbauteilen kommt Recycling-Beton zum Einsatz. Der Neubau entsteht in direkter Nachbarschaft zum denkmalgeschützten Bestandsgebäude.

Das Land investiert rund 44 Millionen Euro in den Neubau. Vermögen und Bau Tübingen setzt das Projekt um.

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