Soziales

Gefahr für Obdachlose steigt in frostigen Nächten

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ehrenamtliche Mitarbeiter vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und Teil des Teams vom Kältebus, versorgen am frühen Morgen auf der Königstrasse in Stuttgart einen Obdachlosen mit heißem Tee.

Aufgrund der frostigen Nächte in den kommenden Tagen steigt die Gefahr für Obdachlose. Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha appellierte deshalb an die Bevölkerung im Land, wachsam zu sein und Menschen in Not zu helfen. Ein Notruf kann Leben retten.
 
In den kommenden Tagen fällt das Thermometer in Baden-Württemberg vielerorts deutlich unter null Grad. Damit steigt auch die Gefahr für Menschen, die keinen festen Wohnsitz haben und unter freiem Himmel leben. Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha appellierte deshalb an die Bürgerinnen und Bürger im Land, wachsam zu sein und Menschen in Not zu helfen.

Frostige Nächte können lebensgefährlich sein

„Für Obdachlose können kalte Nächte lebensgefährlich sein. Ich appelliere daher an alle Bürgerinnen und Bürger, nicht wegzuschauen, wenn Sie im Winter auf einen Menschen in Not treffen“, sagte Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha am 12. Dezember 2022 in Stuttgart. „Wer sich nicht sicher ist, ob eine Notsituation vorliegt, sollte dennoch nicht davor zurückschrecken, die 112 zu wählen. Ein Notruf kann Leben retten.“

Auch in diesem Jahr halten die Stadt- und Landkreise sowie karitative Organisationen Wärmestuben und Nachtquartiere für wohnungslose Menschen bereit. Für Kommunen und Einrichtungen gibt es zudem eine Handreichung für Unterstützungsangebote für Obdachlose, die gemeinsam von den Kommunalen Landesverbänden, dem Kommunalverband für Jugend und Soziales und der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg erarbeitet wurde.

Deutsches Rotes Kreuz Baden-Württemberg: Hilfe für Wohnungslose vor Ort finden

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Visualisierung Campus St. Alban
Innovationspreis

Zehn Preise für kirchliche Wohnprojekte

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Justizministerin Marion Gentges (Vierte von links) mit dem Team des Projekts „DIE MUTMACHER“
Justiz

Begleithunde unterstützen in Strafprozessen

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Eine Frau greift nach einem Apfel aus dem Obst- und Gemüseregal eines Reformhauses. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Land mit vielfältiger Bio-Qualität auf BIOFACH präsent

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

von links nach rechts: Justizministerin Marion Gentges, Sabine Gwarys, Adam Michel (Vorstand AMSEL) und der Bürgermeister der Stadt Ettenheim, Bruno Metz
Justiz

Bundesverdienstkreuz für Sabine Gwarys

Auszubildende in einer Berufsschule (Foto: © dpa)
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Karrierechancen

Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg mit einer Pipette. (Bild: picture alliance/picture alliance / dpa)
Gesundheitsschutz

PFOA-Belastung bei Einwohnern im Landkreis Rastatt sinkt weiter

Marktplatz in Waiblingen
Städtebauförderung

270,63 Millionen Euro für 319 Städtebaumaßnahmen