Europa

Fotoausstellung „Wir in BW“ startet in Mannheim

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Nationalfahnen der EU-Mitgliedsstaaten sind vor dem Europäischen Parlament in Straßburg aufgezogen. (Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Die Fotoausstellung „Wir in BW“ illustriert die Lebenswege von Menschen aus der Europäischen Union, die in Baden-Württemberg leben. Die Ausstellung verdeutlicht, wie unsere Gesellschaft und Kultur von europäischer Vielfalt profitieren.

Eine Fotoausstellung über Lebenswege in Baden-Württemberg lebender EU-Bürgerinnen und EU-Bürger startet am 8. Februar im Bahnhof Mannheim. Die Fotoausstellung illustriert stellvertretend für rund 850.000 in Baden-Württemberg lebende EU-Bürgerinnen und -Bürger die Lebenswege von Menschen aus der Europäischen Union, die nach Baden-Württemberg führten. Die Ausstellung zeigt auch, was diese Menschen bewegt hat, letztlich dauerhaft in Baden-Württemberg zu leben.

Zusammengetragen worden sind die Geschichten in einem Gemeinschaftsprojekt im Rahmen der Kampagne „Wir in BW“ des Europaministeriums in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Mannheim. Die Geschichten sind im Netz nachlesbar. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG werden sie nun als Fotoausstellung präsentiert, und zwar zunächst vom 8. bis 21. Februar 2021 in Mannheim. Anschließend folgen die Bahnhöfe Karlsruhe (22. Februar bis 7. März) und Freiburg (8. bis 21. März).

Ausstellung zeigt spannende Lebensläufe und funktionierende Integration

Europaminister Guido Wolf sagt über das Projekt: „Die Ausstellung zeigt spannende Lebensläufe auf, aber auch, wie gut Integration in Baden-Württemberg funktionieren kann. Die Bilder machen auch deutlich, wie unsere Gesellschaft und Kultur von europäischer Vielfalt profitieren. Als Baden-Württemberger leben wir im Herzen der Europäischen Union und Bürgerinnen und Bürger aus anderen EU-Staaten sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Diese Geschichten sind nun sowohl im Netz als auch in einer sehenswerten Fotoausstellung erlebbar.“ 

Die Kampagne „Wir in BW“ ist Teil des Projekts „Europa in Baden-Württemberg“, das gemeinsam von der Stabsstelle der Staatsrätin für Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft im Staatsministerium und dem Ministerium der Justiz und für Europa betreut wird. Das Projekt beleuchtet einen bislang kaum beachteten Aspekt: die Bedeutung von Mitbürgerinnen und Mitbürger aus anderen EU-Ländern für den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Land.

Lebendige Zivilgesellschaft

Staatsrätin Gisela Erler betont: „Ich bin sehr beeindruckt, wie sich Menschen aus ganz Europa hier in unsere Gesellschaft einbringen. Ihre Geschichten und Beispiele stehen stellvertretend für die vielen Bürgerinnen und Bürger aus anderen Ländern, die sich für ihre Mitmenschen in Projekten, Vereinen und Organisationen in Baden-Württemberg einsetzen. Ohne diese lebendige Zivilgesellschaft wären viele Angebote nicht möglich.“

Das Projekt „Europa in Baden-Württemberg“ ist eingebettet in das Impulsprogramm der Landesregierung zum Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Baden-Württemberg, das seit März 2019 läuft. Die Kampagne „Wir in BW“ wurde gemeinsam mit Studierenden der Dualen Hochschule Mannheim durchgeführt. Die Ausstellung richtet sich jedenfalls derzeit zunächst an die Reisenden, die trotz der aktuellen Kontakteinschränkungen auf Reisen angewiesen sind. Auf die geltende Maskenpflicht in Bahnhöfen wird nochmals hingewiesen.

Ministerium der Justiz und für Europa: Wir in BW – Europäer erzählen ihre Geschichten

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