Frauen

Fachtag zu Frauen mit Zuwanderungsgeschichte

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Symbolbild

Auf Einladung des Sozialministeriums haben Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Verbänden, Zivilgesellschaft und Wirtschaft gemeinsam Herausforderungen und Handlungsbedarfe definiert, wie Frauen mit Zuwanderungsgeschichte ihre Potenziale gleichberechtigt einbringen können.

„Frauen mit Zuwanderungsgeschichte sind seit langem ein wichtiger Teil der Gesellschaft in Baden-Württemberg“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Dr. Ute Leidig, anlässlich des Fachtags „Empowerment von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte“ (PDF). 150 Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Verbänden, Zivilgesellschaft und Wirtschaft haben sich dazu am Freitag, 17. März 2023, auf Einladung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration im Hospitalhof in Stuttgart getroffen.

„Gleichzeitig gibt es noch immer zahlreiche Herausforderungen, die es gemeinsam zu bewältigen gilt, damit Frauen mit Zuwanderungsgeschichte ihre vielfältigen Potenziale in die Gesellschaft und das Erwerbsleben gleichberechtigt einbringen können“, betonte die Staatssekretärin. „Um gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren und zu vereinbaren, haben wir zum heutigen Fachtag eingeladen.“

Austausch zu zentralen Herausforderungen und gelingender Praxis

Den Zusammenhang zwischen Geschlechterbeziehungen und Migration beleuchtete Prof. Dr. Annette Treibel-Illian vom Institut für Transdisziplinäre Sozialwissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Damit gab sie Impulse zur wissenschaftlichen Einordnung.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie es gemeinsam gelingt, dass Frauen mit Zuwanderungsgeschichte in all ihrer Unterschiedlichkeit und ihrer Vielfalt ihre Fähigkeiten, ihre Erfahrungen und ihre Vorstellungen gleichberechtigt einbringen und nutzen können. Dies wurde anhand ausgewählter Themenfelder – wie Zugang in Ausbildung und Arbeit, Beratungs- und Informationsangebote, interkulturelle Öffnung des Öffentlichen Dienstes und gesellschaftliche Teilhabe – erarbeitet.

„Dank der großen Expertise, die die Mitwirkenden und Teilnehmenden am heutigen Fachtag eingebracht haben, ist es gelungen, zentrale Herausforderungen und Handlungsbedarfe herauszuarbeiten und gleichzeitig den Blick auf Handlungsmöglichkeiten und gelingende Praxis zu richten“, sagte Staatssekretärin Dr. Ute Leidig. „Frauen mit Zuwanderungsgeschichte standen beim heutigen Fachtag im Zentrum. Wir werden die bearbeiteten Themen im Interesse der Frauen selbst, aber genauso im Interesse der gesamten Gesellschaft im Land auch in Zukunft weiter gemeinsam vorantreiben.“

Weitere Meldungen

Minister Bundesrat
Bundesrat

Bundespolizeigesetz wird modernisiert

4. AG Stuttgart
Justiz

241 neue Auszubildende als Justizfachangestellte

von links nach rechts: Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Präsident des Sozialgerichts Reutlingen a. D. Martin Rother und Präsident des Landessozialgerichts Bernd Mutschler
Justiz

Präsident des Sozialgerichts Reutlingen tritt in den Ruhestand

von links nach rechts: Präsident des Oberlandesgerichts Karlsruhe Jörg Müller, Präsidentin des Landgerichts Baden-Baden Nicole Helms, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey.
Justiz

Neue Präsidentin des Landgerichts Baden-Baden

Luftaufnahme des Bodensees mit niedrigem Wasserstand und freigelegtem Uferbereich neben bewaldetem Land
Klimaschutz

Folgen des Hitzesommers 2026 und entsprechende Maßnahmen

Sechs Personen unterhalten sich auf einem Balkon eines mehrstöckigen Gebäudes mit sichtbaren Betonstützen und Pflanzgefäßen
Wohnen

Land will Mietpreisbremse verlängern

Gründungsveranstaltung Medicus
Digitalisierung

MEDI:CUS-Plattform wird zukunftsfest aufgestellt

Wappen der Polizei Baden-Württemberg. (Bild: © Steffen Schmid)
Sicherheit

Start der zweiten landesweiten Sicherheitsbefragung

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Polizei

Aktion „WIR FÜR EUCH“ zum Schulstart

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
Berufliche Ausbildung

Land fördert praxisnahe Berufsorientierung von Jugendlichen

Eine Ärztin impft ein junges Mädchen mit einer Spritze in den Oberarm.
Gesundheitsschutz

Baden-Württemberg stärkt Impfschutz mit Aktionsplan

Zwei Grundschüler stehen an einer Straße vor einer Schule.
Verkehrssicherheit

Landesweite Aktion „Sicherer Schulweg“

Eine Trachtengruppe beim Landesfestumzug der Heimattage 2018 in Waldkirch (Bild: © picture alliance/Achim Keller/dpa).
Kunst und Kultur

Land ehrt zehn Bürgerinnen und Bürger mit Heimatmedaille

Startbildschirm der Warn-App NINA.
Bevölkerungsschutz

Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

von links nach rechts: Sebastian Gehring, Vorstand Marketing & Medien der SG Sonnenhof Großaspach, Christian Fischer, Vizepräsident Karlsruher SC, Dominik Schwärzel, Vorstandsvorsitzender des SSV Ulm, Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle (VfB Stuttgart), Manuel Hagel, Innenminister von Baden-Württemberg, Daniel Förderer, Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim und Holger Sanwald, Vorstandsvorsitzender des 1. FC Heidenheim
Sicherheit

Baden-Württemberg stärkt die Stadionallianzen