Umwelt

Erwin Vetter, erster Umweltminister des Landes, wird 80

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Als „Geburtshelfer des Umweltministeriums“ und als „Prototyp eines Schwarz-Grünen“ bezeichnete der amtierende Umweltminister Franz Untersteller seinen Vorgänger Erwin Vetter (CDU), der heute seinen 80. Geburtstag feiert. Vetter habe in seiner Amtszeit zwischen 1987 und 1992 wichtige Weichen in der Umweltpolitik des Landes gestellt und ihr durch sein überzeugtes und überzeugendes Engagement einen hohen Stellenwert verschafft.

„Ich gratuliere Erwin Vetter von Herzen zu seinem 80. Geburtstag. Sein Einsatz und seine Leidenschaft haben der Umweltpolitik in Baden-Württemberg gutgetan, und sein Wirken in den ersten Lebensjahren des baden-württembergischen Umweltministeriums ist bis heute spürbar“, sagte Untersteller.

Als Meilensteine der Amtszeit Erwin Vetters nannte Untersteller unter anderem das Landesbodenschutzgesetz und das Biotopschutzgesetz sowie die Initiierung des Integrierten Rheinprogramms zum Hochwasserschutz, das bis heute das zentrale Programm zum Hochwasserschutz am Rhein zwischen Frankreich und Deutschland ist. „Erwin Vetter war für uns Grüne sicher kein einfacher Minister in den späten 80er und frühen 90er Jahren. Aber er hat von Anfang an glaubwürdig umweltpolitische Belange vertreten. In diesem Sinne ist er der Prototyp eines Schwarz-Grünen“, so Untersteller.

Seine Leidenschaft für Umwelt und Natur habe sich Vetter weit über seine Amtszeit hinaus erhalten, führte Untersteller weiter aus. Sichtbar geworden sei das beispielsweise bei seinem Einsatz für Nationalpark Nordschwarzwald, der 2014 eingerichtet wurde. 

Weitere Meldungen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Wolfsmanagement

Ausnahmegenehmigung zum Wolfsabschuss wird nicht verlängert

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Wolfsmanagement

Auffälliger Wolf im Nordschwarzwald: Fragen und Antworten

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Mehr Förderung und Flexibilität für den Weinbau

Ein Brennstoffzellen-Hybridbus der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) steht in Stuttgart an einer Bushaltestelle.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Kommunale Wärmeversorgung mit Biogas in Weikersheim

Paradiestal 13.10.2008: auf einer Weide schauen ein Schaf und drei Ziegen neugierig in die Kamera
Naturschutz

Jetzt für Landesnaturschutzpreis 2026 bewerben

Preisträger Landesforschungspreis 2026
Forschung

Landesforschungspreise 2026 nach Tübingen, Mannheim und Freiburg

Das Thermostat einer Heizung.
Energie

Walker kritisiert Reform des Gebäudeenergiegesetzes

Naturschutzgebiet Wurzacher Ried
Naturschutz

Land kauft mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz

Studenten nehmen in einer Mensa ihr Mittagessen ein (Foto: © dpa).
Ernährung

Mehr regionale Bio-Produkte in Kantinen und Mensen