Energie

Energieberatung für einkommensschwache Haushalte verlängert

Seit Beginn des Projekts „Energieberatung für einkommensschwache Haushalte“ im Jahr 2022 hat das Land gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg bereits 2.200 Haushalte erreicht. Das Beratungsangebot wird fortgesetzt.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Das Thermostat einer Heizung.
Symbolbild

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg verlängert seine Unterstützung für das Projekt „Energieberatung für einkommensschwache Haushalte“ der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V.

Einsparpotenziale aufzeigen

Besonders für einkommensschwache Haushalte sind die hohen Energiekosten während der Heizperiode eine große Herausforderung. Neben den Energiepreisen spielt auch die Energieeffizienz, also die effiziente und sparsame Verwendung von Energie, eine wichtige Rolle bei der Höhe der Abrechnungen. Oft gibt es viele ungenutzte und einfach umsetzbare Möglichkeiten, um im Haushalt Energie einzusparen. Im Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V. werden diese Effizienzpotenziale aufgezeigt. „Das Ziel ist die Unterstützung beim Einsparen von Energie und somit Energiekosten. Das bringt einkommensschwachen Haushalten eine spürbare finanzielle Entlastung und ermöglicht ihnen, einen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz zu leisten“, erläutert Energieministerin Thekla Walker.

Zielgruppengerechte Ansprache

Bei diesem Angebot ist insbesondere die zielgruppengerechte Ansprache der Betroffenen wichtig. Denn neben finanziellen Problemen sind häufig auch Sprachbarrieren ein Hindernis. „Um die Menschen wirklich zu erreichen, setzen wir daher gezielt auf mehrsprachige Informationsmaßnahmen und richten unser Angebot bewusst auf die komplexen Lebenslagen und kulturellen Hintergründe der Menschen aus“, sagt Cornelia Tausch, Vorständin der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V.

Bereits 2.200 Haushalte erreicht

Die im Rahmen des Projekts angebotenen Webinare und Informationsbroschüren werden in unterschiedlichen Sprachen zur Verfügung gestellt. Kernelement des Angebots sind darüber hinaus aufsuchende Beratungen vor Ort, etwa durch Informationsstände bei Stadtteilfesten. Seit Beginn des Projekts im Jahr 2022 wurden so bereits 2.200 Haushalte erreicht und 100 Veranstaltungen durchgeführt.

Neben der Beratung betroffener Haushalte ist auch die Vernetzung und Kooperation aller relevanten Akteurinnen und Akteure, von Beratungsstellen bis hin zu Sozialämtern, Teil des Projekts. „Runde Tische“ in den Stadt- und Landkreisen ermöglichen es, gemeinsam erfolgversprechende Beratungs- und Präventionsstrategien zu entwickeln.

Projekt „Energieberatung für einkommensschwache Haushalte“

Seit Januar 2022 finanziert das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg das Projekt „Energieberatung für einkommensschwache Haushalte“ der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V.

Das Projekt bietet finanziell belasteten Haushalten in ganz Baden-Württemberg Unterstützung beim Energiesparen im Individualwohnraum an. Grundlage bildet die gemeinsame Erklärung aus dem Jahr 2019 zur „Initiative zur Energieeinsparung und effizienten Energienutzung in einkommensschwachen Haushalten in Baden-Württemberg“, mit der sich die Unterzeichnenden dafür einsetzen, Angebote zum Thema bereitzustellen.

In Form von Vorträgen, interaktiven Workshops oder auch bei Aktionstagen erhalten interessierte Personen Tipps, Unterstützung und Hilfsmaterialien von qualifizierten Energieberaterinnen und Energieberatern sowie den Projektmitarbeitenden.

Quelle:

Gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V.

Weitere Meldungen

Blühstreifen statt Straßenbegrenzungsgrün
Naturschutz

Land erfasst 25.000 Hektar Straßenbegleitgrün

Eine Laborantin untersucht Lebensmittel im Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart. (Foto: © dpa)
Verbraucherschutz

Jahresbericht der amtlichen Lebensmittelüberwachung

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Landwirtschaft

Novelle zum EEG 2027 verschenkt Potenzial der Bioenergie

Firma WMB Ventilatoren GmbH in Obersontheim
Ländlicher Raum

Jetzt noch für „Spitze auf dem Land!“ bewerben

Ein Thermometer zeigt 36 Grad Celsius an.
Gesundheit

Hitzeschutz wird zur Daueraufgabe

Landesgartenschau Ellwangen 2026
Ländlicher Raum

Positive Halbzeitbilanz der Landesgartenschau 2026

Ministerin Razavi überreicht den Förderbescheid.
Elektromobilität

Startschuss für Lkw-Ladenetz

Zwei Straßenwärter knien auf dem Boden und verlegen Steine.
Straße

44 neue Straßenwärter für Baden-Württemberg

Ein Ausbilder im Garten- und Landschaftsbau (r.) erklärt einem angehenden Gärtner (l.) das Einpflanzen einer Dachbegrünung. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Meisterbriefe für Floristen und Gärtner

Ein Hauskaninchen wartet in seinem Stall in einem Gartengeschäft auf einen neuen Besitzer.
Tierschutz

Schülerinnen und Schüler machen sich für Tiere stark

Eine Zauneidechse (Bild: © dpa)
Naturschutz

1,1 Millionen Euro für Naturschutzprojekte

Flurneuordnung Hildrizhausen
Ländlicher Raum

7,5 Millionen Euro für Zukunftsforum Oberkochen

Umweltpreis für Unternehmen 2026: Preisgegenstand ohne die Aufschrift „Die Preisträger“
Umweltschutz

17 Unternehmen für den Umweltpreis 2026 nominiert

Verkehrsministerin Razavi steht neben Autos mit einem Handy in der Hand.
Verkehr

VerkehrsInfo BW mit neuen Funktionen und mehr Übersicht

Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Krisenvorsorge

Gemeinsam gesellschaftliche Resilienz stärken