Coronavirus

Ende der Sonder-Corona-Teststationen für Reiserückkehrende

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Reisende wird im Corona-Testzentrum am Flughafen Stuttgart getestet.

Zum 1. Oktober werden die Sonder-Teststationen für Reiserückkehrende an den Autobahnen A5 und A8 sowie am Stuttgarter Hauptbahnhof und am Flughafen Friedrichshafen eingestellt.

Zum 1. Oktober werden die Sonder-Teststationen für Reiserückkehrende an den Autobahnen A5 (PWC-Anlage Neuenburg-Ost) und A8 (Rastplatz Kemmental-Ost) sowie am Stuttgarter Hauptbahnhof und am Flughafen Friedrichshafen eingestellt. Die Testmöglichkeiten an den Flughäfen Stuttgart und Karlsruhe/Baden-Baden bleiben zunächst bis mindestens Ende Oktober bestehen. Zudem wurden die Testmöglichkeiten insgesamt weiter ausgebaut, so dass Baden-Württemberg hier weiter gut aufgestellt ist.

Dank an Kassenärztliche Vereinigung und alle weiteren Partner

„Der Betrieb der Sonder-Teststationen war wichtig und erfolgreich. Reiserückkehrende konnten sich schnell und unkompliziert testen lassen und die Infektionszahlen in Folge der Sommerreisewelle eingedämmt werden. Allen beteiligten Partnern sowie den zahlreichen engagierten Ehrenamtlichen möchte ich nochmals ausdrücklich meinen Dank für ihre großartige Arbeit aussprechen“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. Das zielgerichtete Testen und frühzeitige Erkennen von Infektionen, gerade bei Reiserückkehrenden aus Risikogebieten, ist weiter zentral bei der Bekämpfung der Pandemie. Im Land sind hierfür zahlreiche Anlaufstellen eingerichtet.“

In einem gemeinschaftlichen Kraftakt vieler Partnerinnen und Partner wurden die Teststationen aufgebaut und betrieben, um für Reiserückkehrende ein zusätzliches Angebot zu schaffen, insbesondere für jene aus Risikogebieten, die von der Anfang August eingeführten Testpflicht betroffen sind. Beteiligt waren in besonderem Maße die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg und zahlreiche ihrer Ärztinnen und Ärzte, das Deutsche Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk und die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. jeweils mit vielen engagierten Ehrenamtlichen, die Flughäfen im Land, die Bundeswehr, das Alb-Donau Klinikum sowie die Labore, die die Tests auswerteten.

Insgesamt wurden an allen sechs Sonder-Teststationen für Reiserückkehrende bisher etwa 190.000 Personen getestet, von denen bei rund 1.500 das Testergebnis positiv ausfiel.

Übergang in Regelbetrieb mit Corona-Testzentren vor Ort

In Baden-Württemberg hat die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) ein flächendeckendes Netz von Corona-Anlaufstellen aufgebaut. Tests können in den aktuell 44 Corona-Testzentren sowie in über 900 Corona-Schwerpunktpraxen vorgenommen werden. Eine Übersicht zu den verschiedenen Corona-Anlaufstellen stellt die KVBW zur Verfügung. Von Haus- und Kinderärzten sowie unter der bundesweit geltende Rufnummer 116117 (Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigungen) lässt sich ebenfalls erfahren, wo es eine Corona-Anlaufstelle in der Nähe gibt und wie man dort einen Termin bekommt. Wichtig: Um einen geordneten Betrieb zu gewährleisten und zum Schutz der Patienten ist eine Anmeldung in einem Corona-Testzentrum oder einer Corona-Schwerpunktpraxis erforderlich. Die Anmeldung erfolgt über den Haus- oder Kinderarzt.

Die KVBW sieht Baden-Württemberg für den Herbst gut aufgestellt. Die Welle der Reiserückkehrer ist nun beendet, so dass die Testung und Behandlung von Corona-Patienten in den Testzentren und Corona-Schwerpunktpraxen geleistet werden kann. Die KVBW steht mit den Pandemiebeauftragten in jedem Landkreis in engem Kontakt und kann somit auf die Situation vor Ort flexibel reagieren.

Einreisende aus Risikogebieten müssen nach der derzeitigen Regelung einen verpflichtenden Corona-Test durchführen lassen.

Überblick über die Corona-Teststationen in Baden-Württemberg

Sozialministerium: Antworten auf häufige Fragen zu Corona-Tests für Reiserückkehrer

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Mit unserem Messenger-Service bekommen Sie immer alle Änderungen und wichtige Informationen aktuell als Pushnachricht auf ihr Mobiltelefon.

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Visualisierung Campus St. Alban
Innovationspreis

Zehn Preise für kirchliche Wohnprojekte

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Justizministerin Marion Gentges (Vierte von links) mit dem Team des Projekts „DIE MUTMACHER“
Justiz

Begleithunde unterstützen in Strafprozessen

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Eine Frau greift nach einem Apfel aus dem Obst- und Gemüseregal eines Reformhauses. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Land mit vielfältiger Bio-Qualität auf BIOFACH präsent

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

von links nach rechts: Justizministerin Marion Gentges, Sabine Gwarys, Adam Michel (Vorstand AMSEL) und der Bürgermeister der Stadt Ettenheim, Bruno Metz
Justiz

Bundesverdienstkreuz für Sabine Gwarys

Auszubildende in einer Berufsschule (Foto: © dpa)
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Karrierechancen

Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg mit einer Pipette. (Bild: picture alliance/picture alliance / dpa)
Gesundheitsschutz

PFOA-Belastung bei Einwohnern im Landkreis Rastatt sinkt weiter

Marktplatz in Waiblingen
Städtebauförderung

270,63 Millionen Euro für 319 Städtebaumaßnahmen