Schule

Demokratiebudget auf berufliche Schulen erweitert

Das Demokratiebudget des Kultusministeriums steht nun auch beruflichen Schulen zur Verfügung. Damit kann die Demokratiebildung außerhalb des Unterrichts gestärkt werden.

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Schüler während des Physikunterrichts im Klassenraum (Bild: dpa)
Symbolbild

Eine lebendige Demokratie braucht mündige Bürgerinnen und Bürger, die politische Partizipation aktiv und kritisch leben. Zur Demokratiebildung junger Menschen leistet die berufliche Bildung einen immensen Beitrag. Daher steht das Demokratiebudget des Kultusministeriums nun auch beruflichen Schulen zur Verfügung, um damit Demokratiebildung außerhalb des Unterrichts stärken zu können.

„Mit dem Budget können berufliche Schulen ihren Schülerinnen und Schülern sowohl in der Schule als auch am Ausbildungsort oder an außerschulischen Lernorten eine Vielfalt demokratiebezogener Lernerfahrungen bieten“, sagte Kultusministerin Theresa Schopper. „Es ist unsere Aufgabe, junge Menschen auf ihrem Weg zu verantwortungsvollen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern, zu Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie zu Unternehmerinnen und Unternehmern zu fördern und zu begleiten.“

Geförderte Formate

Mögliche Formate sind beispielsweise Seminare, Veranstaltungen, Planspiele/Simulationen, Projekttage, Workshops, Einzelprojekte, lokale Jugendkonferenzen, Schülerversammlungen oder die Einbeziehung externer Referenten beziehungsweise Kooperationspartner. Auch Fahrten und Exkursionen können gefördert werden, sofern ein schüleraktivierendes Angebot (Seminar, Kurs, et cetera) im Zentrum steht.

„Den Schülerinnen und Schülern an den beruflichen Schulen, unter denen häufig Erstwählerinnen und Erstwähler sind, zeigen wir auf, wo es möglich und notwendig ist, sich als mündige Staatsbürgerinnen und Staatsbürger einzubringen“, erklärte die Kultusministerin. „Auch fördern wir die Fähigkeit zum kritischen Umgang mit traditionellen und sozialen Medien.“

Im Januar war das Demokratiebudget an den allgemein bildenden weiterführenden Schulen gestartet. Bis zum Ende des Jahres 2026 stehen nun allgemeinbildenden und beruflichen Schulen insgesamt rund 700.000 Euro zur Verfügung.

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