Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Hans Zimmerer

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Verdienstkreuz am Bande

Hans Zimmerer hat für sein vorbildliches Engagement für das Rote Kreuz und für den Kreisseniorenrat von Sozialminister Manne Lucha das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht bekommen.

Große Ehre für ein Ravensburger Urgestein: Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat Hans Zimmerer das vom Bundespräsidenten verliehene Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht.

„Egal, wo sich Hans Zimmerer engagiert, kommunalpolitisch, humanitär oder im Bereich der Altenarbeit, er beeindruckt stets durch seine offene, wertschätzende und Vertrauen erweckende Persönlichkeit“, betonte Lucha bei der feierlichen Veranstaltung in Ravensburg. „Wir alle brauchen Menschen wie Hans Zimmerer. Ihr vorbildliches Engagement für das Rote Kreuz und für den Kreisseniorenrat verdient höchste Anerkennung und größten Respekt.“

Hans Zimmerer hat in den vergangenen Jahrzehnten in Erster-Hilfe unterrichtet und ausgebildet

Hans Zimmerer ist seit mehr als 46 Jahren durch und durch ein „Rotkreuzler“. Der Beruf war ihm immer eine Berufung und er hat ihn auch zu seinem wichtigsten Freizeitinhalt gemacht. Mehr als 10.000 Bürgerinnen und Bürger hat er in den vergangenen Jahrzehnten in Erster-Hilfe unterrichtet und ausgebildet. Auf dem Gebiet der Herz-Lungen-Wiederbelebung hat Hans Zimmerer vor Jahren bereits Pionierarbeit geleistet. Auch im Alter von 76 Jahren gab er unlängst noch Kurse für Eltern: „Erste Hilfe am Kind: vom Säugling bis ins Grundschulalter“.

Der Ravensburger war für das Internationale Rote Kreuz als Einsatzleiter und Botschafter bei Naturkatastrophen und Kriegen viel im Ausland. Nach der Katastrophe von Tschernobyl leitete er im Jahr 1986 den ersten Hilfskonvoi ins weißrussische Brest. Er war bei der Soforthilfe nach der Erdbebenkatastrophe in Armenien mit dabei und hat später, im Jahr 1993, beim Aufbau der Kinderhilfe in der Mongolei mitgewirkt.

Treibende Kraft des Kreisseniorenrates

Bei sich zu Hause in und um Ravensburg ging es um weniger spektakuläre Einsätze, vielmehr um Verhandlungsgeschick und Fingerspitzengefühl. Hans Zimmerer war über zehn Jahre lang Vorsitzender des Kreisseniorenrats und einige Jahre zuvor stellvertretender Vorsitzender. In dieser Zeit hat er zahlreiche Informationsveranstaltungen organisiert und damit ganz praktische Lebenshilfe gegeben.

Seit 2008 hat Hans Zimmerer auch die Aufgabe des Patientensprechers und Ombudsmanns in drei Kliniken übernommen: in der Oberschwabenklinik, im Krankenhaus St. Elisabeth und im Heilig Geist-Spital in Ravensburg. Seine Aufgabe ist es, Patienten und Angehörigen persönlich als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen, Zeit zu haben und zuhören zu können. Auch vermittelt er bei Konflikten zwischen Patienten und Klinikpersonal.

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