Ernährung

Landesweite Aktionstage zum EU-Schulprogramm

Das EU-Schulprogramm bringt frische Lebensmittel und spielerisches Lernen über Ernährung und Landwirtschaft auf einzigartige Art und Weise an Schulen und Kindertageseinrichtungen.

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EU-Schulprogramm

„Das EU-Schulprogramm vermittelt unseren Kindern mit der regelmäßigen Extraportion Obst, Gemüse oder Milch und Milchprodukten mehr als nur gesunde Ernährung. Es fördert bei Kindern ein tieferes Verständnis dafür, wo unsere Lebensmittel herkommen, wie die Landwirtschaft funktioniert und welche Bedeutung die regionale Erzeugung hat“, sagte die Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges, bei ihrem Besuch der Herlinsbachschule in Wolfach (Ortenaukreis) anlässlich des Hauptevents der landesweiten Aktionstage des EU-Schulprogramms.

Das EU-Schulprogramm wird in Baden-Württemberg seit dem Schuljahr 2017/18 umgesetzt. „Mit dem EU-Schulprogramm soll Kindern vermittelt werden, dass Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukte nicht nur gesund sind, sondern auch lecker schmecken. Je früher Kinder zudem auf den guten Geschmack von solchen regionale Produkten kommen, desto nachhaltiger wirkt sich dies auf ihre späteren Essgewohnheiten aus“, so die Ministerin.

Vielfältigen Aktionen für 485.000 Kinder

Im Schuljahr 2025/26 nehmen über 5.300 Grundschulen und Kindertageseinrichtungen mit rund 485.000 Kindern teil. Ergänzend zu der regelmäßigen Verteilung von Obst, Gemüse und Milch und Milchprodukten von regionalen Lieferantinnen und Lieferanten stellt die pädagogische Begleitung eine zentrale Säule des EU-Schulprogramms dar. Das Landeszentrum für Ernährung (LErn-BW) und die Landesinitiative BEKI – Bewusste Kinderernährung unterstützen die teilnehmenden Einrichtungen mit vielfältigen Bildungsangeboten und Informationsmaterialien sowie Anregungen und Umsetzungsideen für die Gestaltung solcher Aktionstage. So lernen die Schülerinnen und Schüler auf verschiedenste Weise vieles über Obst- und Gemüse. Beim Aktionstag der Herlinsbachschule stand speziell die Erdbeere im Mittelpunkt: wo kommt sie her, wie wächst sie und was kann man mit ihr machen. Die Schülerinnen und Schüler entdeckten die Erdbeere mit allen Sinnen, zum Beispiel durch ein Riechmemory oder den Geschmacksvergleich von selbstgemachtem und gekauftem Erdbeerjoghurt. Ebenso wurden eigenen Erdbeerspieße und Smoothies kreiert oder der Zusammenhang der Erdbeere mit dem Klima erforscht.

„Ich bin beeindruckt von den vielfältigen Aktionen, die die Kinder gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern der Herlinsbachschule anlässlich des Aktionstags vorbereitet haben. Die Mischung aus interaktivem und spielerischem Lernen ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Ernährungsbildung funktionieren und den Kindern auch Freude machen kann“, betonte Ministerin Gentges bei ihrem Besuch.

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