Ehrenamt

Auszeichnung für ehrenamts­freundliche Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz

Das Land hat in Freudenstadt 32 Unternehmen als „Ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz“ ausgezeichnet.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Übergabe der Auszeichnung für ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz im Kur- und Kongresszentrum in Freudenstadt

Am Abend des 4. November 2024 zeichnete Innenminister Thomas Strobl insgesamt 32 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber als „Ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz“ aus. Die Auszeichnung wird vom Land Baden-Württemberg jährlich an Unternehmen verliehen, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Ausübung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz unterstützen. So können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Beispiel bei Notfällen unverzüglich in den Einsatz gehen.

Wirtschaft und Ehrenamt gehören zusammen

„Es ist mir eine Herzensangelegenheit zu zeigen, dass Wirtschaft und Ehrenamt zusammengehören. Wirtschaft und Ehrenamt sind gemeinsam stärker – und das zeigen wir mit der Auszeichnung für ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz. Mein herzliches Dankeschön gilt den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, die mit ihrem Wirken das Ehrenamt in Baden-Württemberg nachhaltig unterstützen. Sie sind diejenigen, die unser Land am Laufen halten. Und es macht mich stolz, dass unser Land beim Ehrenamt den ersten Platz einnimmt: Nirgendwo in Deutschland engagieren sich so viele Menschen freiwillig wie bei uns. Das Ehrenamt ist die Basis für den Bevölkerungsschutz. Um es auf den Punkt zu bringen: Ohne Ehrenamt ist kein Staat zu machen; schon gar nicht im Bevölkerungsschutz“, so der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl bei der Auszeichnung am 4. November 2024 in Freudenstadt. 

Landrat Dr. Klaus Michael Rückert stellte fest: „Schon immer werden unser Staat und unsere Gesellschaft von heute auf morgen vor ungewollte Herausforderungen gestellt. Dann gilt es, diese Ausnahmesituationen zu meistern – und zu wissen, wie. Hier kommen die Hilfs- und Rettungsorganisationen ins Spiel, in denen uns Frauen und Männer ehrenamtlich einen Teil ihrer Zeit schenken – und Arbeitgeber, die dies ermöglichen. Sowohl als Landrat als auch als Leiter der unteren Katastrophenschutzbehörde bin ich dankbar und glücklich über dieses Engagement, das unsere Gesellschaft stärker macht.“

Oberbürgermeisters Adrian Sonder sagte: „Wir danken den Unternehmen, Behörden und Institutionen für ihre Bereitschaft, Mitarbeiterinnen und Mitarbeit jederzeit kurzfristig in den Einsatz gehen zu lassen, die ihren wertvollen Dienst in den Rettungs- und Katastrophenschutzorganisationen leisten. Uns ist sehr wohl bewusst, dass dies eine große Flexibilität und große Zugeständnisse auch von den Arbeitgebern verlangt. Alleine die Freiwillige Feuerwehr Freudenstadt ist im vorigen Jahr zu rund 270 Einsätzen ausgerückt, um Menschen in Not zu retten, Unwetterschäden zu beseitigen sowie um Hab und Gut zu schützen. Ohne unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte wäre der Bevölkerungsschutz nicht gewährleistet, genauso wenig ohne jene, die sie ohne Wenn und Aber von der Arbeit freistellen, wenn Alarm gegeben wird.“ 

Neben dem Stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenminister Thomas Strobl, Landrat Dr. Klaus Michael Rückert und Freudenstadts Oberbürgermeister Adrian Sonder sprach auch Dr. Christoph Fleig, Geschäftsführer der Volz Gruppe in Deilingen, als Vertreter der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Er bezeichnete die ausgezeichneten Unternehmen als „wichtigen gesellschaftlichen Kitt“.

Es geht auch um Werte, Zusammenhalt, Kameradschaft und Teamgeist

Im Mittelpunkt der Feierstunde in Freudenstadt standen neben den ausgezeichneten Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern auch die Helferinnen und Helfer, die tagtäglich in den unterschiedlichsten Einsätzen ihr Können unter Beweis stellen. „Beim Bevölkerungsschutz geht es um mehr als Retten, Bergen, Löschen und Schützen. Es geht auch um Werte, um Zusammenhalt, um Kameradschaft und Teamgeist. Denn im Einsatz muss sich jede und jeder auf seine Kameradin und auf seinen Kameraden blind verlassen können. Diese Werte machen den Bevölkerungsschutz in Baden-Württemberg stark“, erklärte Minister Thomas Strobl.

Die folgenden Unternehmen wurden als „Ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz“ ausgezeichnet:

Weitere Meldungen

Gruppenfoto auf Bühne: Minister Oliver Hildenbrand mit den Gründungsmitgliedern des Landesbündnis gegen Einsamkeit.
Zusammenhalt

Baden-Württemberg gründet Bündnis gegen Einsamkeit

Übergabe des neuen Dienstgebäudes der Staatsanwaltschaft Ellwangen
Justiz

Neues Dienstgebäude für die Staatsanwaltschaft Ellwangen

Zentrale Vereidigungsfeier der Polizei Baden-Württemberg in der voll besetzten Helios Arena in Villingen-Schwenningen
Polizei

Über 1.100 neue Polizistinnen und Polizisten feierlich vereidigt

von links nach rechts: Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Dr. Betina Rieker, Direktor des Arbeitsgerichts Heilbronn a.D. Dr. Carsten Witt und Amtschefin Gerda Windey
Justiz

Direktor des Arbeitsgerichts Heilbronn tritt in Ruhestand

von links nach rechts: Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Dr. Betina Rieker, Direktor des Arbeitsgerichts Freiburg a.D. Martin Gremmelspacher, und Amtschefin Gerda Windey
Justiz

Direktor des Arbeitsgerichts Freiburg tritt in Ruhestand

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Pilotkommunen erproben verbesserte Zusammenarbeit im Krisenfall

Neubau der Kindertagesstätte Wilhelm-Enßle-Straße
Städtebauförderung

Ortsmitte in Geradstetten erfolgreich saniert

Im alten Fabrikensemble der Eisenlohr’schen Werke in Dettingen an der Erms sind mit Hilfe der Städtebauförderung 67 neue Wohnungen entstanden.
Städtebauförderung

Ortskern in Dettingen an der Erms modernisiert

Staatssekretär Siegfried Lorek MdL
Opferschutz

Land stärkt Opferschutz und stellt sich Antisemitismus entgegen

Ein Mann tippt auf einer beleuchteten Tastatur eines Laptops.
Justiz

Strafverfolgungsstatistik 2025 veröffentlicht

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

Eine Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Kein erhöhtes Risiko wegen West-Nil-Virus

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten