Ausstellung

Aufklärung über Organspende auf der Landesgartenschau in Lahr

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Person hält einen Organspendeausweis in der Hand. (Foto: Caroline Seidel / dpa)

Im Rahmen einer Ausstellung klärt das Sozialministerium zusammen mit dem Bündnis Organspende Baden-Württemberg vom 9. bis 21. Mai 2018 auf der Landesgartenschau in Lahr umfassend über Organspende auf.

Vom 9. bis 21. Mai 2018 klärt das Ministerium für Soziales und Integration mit dem Bündnis Organspende Baden-Württemberg auf der Landesgartenschau in Lahr umfassend über Organspende auf. Experten für Transplantation sowie Betroffene beantworten Fragen − sachlich und ergebnisoffen. Umfragen bescheinigen der Organspende eine hohe Akzeptanz. Dennoch hat nur jeder Dritte seine Haltung in einem Organspende-Ausweis dokumentiert. Gleichzeitig hat die Organspende deutschlandweit einen neuen Tiefstand erreicht. Baden-Württemberg macht da trotz Förderung durch das Land keine Ausnahme.

Lucha: Organspende-Ausweis kann Leben retten

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha fordert eine breitere und intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema. „Beschäftigen Sie sich mit der Organspende, auch wenn es nicht einfach ist“, appellierte der Minister zum Auftakt der Ausstellung. Lucha, der selbst seit vielen Jahren einen Organspende-Ausweis bei sich trägt, rät: „Wenn wir uns bewusst machen, dass jeder von uns betroffen sein kann, fällt uns die Entscheidung leichter. Ein Organspende-Ausweis kann Leben retten.“ 

Ministerialrat Walter Fessel eröffnete die Ausstellung heute am Treffpunkt Baden-Württemberg der Landesgartenschau und erklärte: „Die Ausstellung lädt ein, sich über Organspende theoretisch und anschaulich zu informieren. Am Modell werden Organe begreifbar. Mit Quizspielen kann man das eigene Verständnis spielerisch überprüfen und offene Fragen gemeinsam mit Betroffenen und Experten beantworten.“

Ausstellung am Treffpunkt Baden-Württemberg

Schon zum wiederholten Mal richtet das Ministerium für Soziales und Integration gemeinsam mit dem Bündnis Organspende Baden-Württemberg eine Ausstellung auf einer Landesgartenschau aus. „Landesgartenschau und Organspende haben etwas gemeinsam – für beides ist man nie zu alt. Beides richtet sich sowohl an junge Familien als auch an die ältere Generation“, so Silvie Kostic, Leiterin des Treffpunkts Baden-Württemberg. Die Ausstellung will in zwangloser Atmosphäre Menschen jeden Alters inspirieren, sich über die Organspende zu informieren, einen Organspende-Ausweis auszufüllen und mit Angehörigen und Freunden darüber zu sprechen.

Auch Dr. Wolfgang G. Müller, Oberbürgermeister der Stadt Lahr, betonte: „Wir müssen die Organspende mehr in das Bewusstsein der Menschen rücken und Unwissen und unausgesprochenen Ängsten ohne Tabu mit ehrlicher Information begegnen. Nur so werden wir die Bereitschaft zur Organspende erhöhen können, was das Leben so vieler chronisch Kranker verbessern oder sogar retten kann.“

Weitere Informationen

Die Ausstellung „Aufklärung über Organspende. Experten informieren, Sie entscheiden.“ wird vom 9. Mai bis zum 21. Mai auf der Landesgartenschau im Treffpunkt Baden-Württemberg gezeigt. An den Sonntagen, 13. Mai und 20. Mai, jeweils um 15 Uhr, besteht außerdem die Gelegenheit, an Talkrunden über Organspende teilzunehmen. Experten und Betroffene beleuchten ethische, medizinische und psychologische Aspekte der Organspende und laden zur öffentlichen Diskussion ein.

Für die Besucher der Ausstellung gibt es praktische Rucksack-Stoffbeutel mit dem Aufdruck „Löwenherz“. Denn Organspende ist ein freiwilliger Akt der Solidarität und Nächstenliebe. Ein Löwe aus dem Landeswappen schmückt seit Kurzem auch das neue Logo des ehemaligen Aktionsbündnisses, das sich nun Bündnis Organspende Baden-Württemberg nennt.

Aktionsbündnis Organspende Baden-Württemberg

Landesgartenschau Lahr 2018

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Visualisierung Campus St. Alban
Innovationspreis

Zehn Preise für kirchliche Wohnprojekte

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Justizministerin Marion Gentges (Vierte von links) mit dem Team des Projekts „DIE MUTMACHER“
Justiz

Begleithunde unterstützen in Strafprozessen

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Eine Frau greift nach einem Apfel aus dem Obst- und Gemüseregal eines Reformhauses. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Land mit vielfältiger Bio-Qualität auf BIOFACH präsent

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

von links nach rechts: Justizministerin Marion Gentges, Sabine Gwarys, Adam Michel (Vorstand AMSEL) und der Bürgermeister der Stadt Ettenheim, Bruno Metz
Justiz

Bundesverdienstkreuz für Sabine Gwarys

Auszubildende in einer Berufsschule (Foto: © dpa)
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Karrierechancen

Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg mit einer Pipette. (Bild: picture alliance/picture alliance / dpa)
Gesundheitsschutz

PFOA-Belastung bei Einwohnern im Landkreis Rastatt sinkt weiter

Marktplatz in Waiblingen
Städtebauförderung

270,63 Millionen Euro für 319 Städtebaumaßnahmen