Nahverkehr

Ab 2019 zwei neue Regiobuslinien im Neckar-Odenwald-Kreis

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Regiobus unterwegs auf einer Landstraße.

Das Verkehrsministerium bezuschusst mit rund 3,5 Millionen Euro zwei Regiobuslinien im Neckar-Odenwald-Kreis. Mit diesen beiden Linien werden weitere Lücken im öffentlichen Nahverkehr im Norden des Landes geschlossen.

Das Ministerium für Verkehr bezuschusst zwei weitere Regiobuslinien im Neckar-Odenwald-Kreis mit rund 3,5 Millionen Euro. Das gab Verkehrsminister Winfried Hermann bekannt. „Mit diesen beiden Linien werden weitere Lücken im öffentlichen Nahverkehr im Norden des Landes geschlossen. Sie werden den ländlichen Raum stärken und die Attraktivität des ÖPNV steigern. Ich hoffe, dass sich damit das Erfolgskonzept „Regiobus“ fortsetzt“, so Hermann.

Zwei Förderanträge des Neckar-Odenwald-Kreises bewilligt

Der Neckar-Odenwald-Kreis hat zwei Förderanträge für Regiobuslinien von Sinsheim nach Mosbach/Neckarelz und von Buchen nach Tauberbischofsheim für eine Laufzeit von fünf Jahren eingereicht. Das Land hat nun entschieden, diese Linien zu fördern. Es übernimmt damit die Hälfte des entstehenden Betriebskostendefizits im Rahmen des Förderprogramms „Regiobuslinien“. Die andere Hälfte müssen die Landkreise selbst beisteuern.

Mit den beiden neuen Linien gibt es dann bereits dreizehn Linien, die vom Land im Rahmen des „Förderprogramms Regiobuslinien“ unterstützt werden. „Wir sind auf einem guten Weg zu einem echten Regiobus-Netz in Baden-Württemberg und wollen noch weitere Linien in diesem Jahr bewilligen. Die Vorteile und Erfolge der Regiobusse sprechen sich im Land herum. Wir führen bereits jetzt Gespräche mit Landkreisen, die im nächsten Jahr Anträge stellen wollen“, so Hermann weiter.

Regiobuslinien

Regiobuslinien sind schnelle Verbindungen in für die Fahrgäste komfortablen Bussen, ausgestattet mit Klimaanlage, mindestens einem Niederflureinstieg, WLAN, USB-Steckdosen und in einem Fall auch mit Fahrradtransport. Sie verkehren in der Regel an Wochentagen in der Zeit von 5 Uhr bis 24 Uhr, an Samstagen von 6 Uhr bis 24 Uhr und an Sonntagen von 7 Uhr bis 24 Uhr im Stundentakt. Sichere Anbindungen an den Schienenverkehr und Wartezeit auf verspätete Züge sind gewährleistet. In der Regel fahren die Busse dort, wo kein Schienenverkehr vorhanden ist. Sie unterscheiden sich von kommunalen Stadtbussen in Qualität und Reichweite und haben regionale Verbindungsfunktion. Das Land hat erst in diesem Jahr die Förderrichtlinien überarbeitet, sodass nun beispielsweise auch grenzüberschreitende Linien anteilig gefördert werden.

Verkehrsministerium: Regiobuslinien als Ergänzung zur Schiene

Weitere Meldungen

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Kultusminister Jung (Mitte) mit Grundschulkindern. Der Minister schüttelt einem Jungen die Hand.
Schule

Jung besucht Grundschule Stockach

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Deutsch-französische Freifahrten für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Bundesrat Berlin
Bundesrat

Hagel zum Vorsitzenden des Bundesrat-EU-Ausschusses gewählt

Amtschef Daniel Hager-Mann (links) ehrte am Freitag, 12. Juni 2026, im Kurhaus Hinterzarten Sportlerinnen und Sportler, die im Jahr 2025 das Deutsche Sportabzeichen zum 50. Mal abgelegt haben.
Breitensport

28 Senioren-Sportlerinnen und -Sportler ausgezeichnet

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

ILA 2026
Luft- und Raumfahrt

Land setzt Zeichen für Innovation und Technologie

Logo von Start up BW
Gründungsprogramm

Starthilfe für junge Unternehmen

Landgericht Ulm
Justiz

Richterin aus Baden-Württemberg zur Bundesrichterin gewählt

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert