Energie

25. Treffen der regionalen Energieagenturen im Land

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Experte berät einen Hausbesitzer bei der Sanierung der Heizungsanlage. (Foto: © obs/Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))

Die Landesregierung will die regionalen Klimaschutz- und Energieagenturen auch weiterhin tatkräftig finanziell unterstützen. Sie sind zentrale Ansprechpartner in Sachen Energiewende für die Bürgerinnen und Bürger im Land.

Zu einem Jubiläumstreffen kommen heute in Stuttgart die regionalen Energieagenturen in Baden-Württemberg zum 25. Mal zum Erfahrungs- und Informationsaustausch zusammen.

Zentrale Ansprechpartner in Sachen Energiewende

„Die 35 regionalen Klimaschutz- und Energieagenturen sind der zentrale Ansprechpartner in Sachen Energiewende für die Bürgerinnen und Bürger im Land“, sagte der Amtschef des Umweltministeriums, Ministerialdirektor Helmfried Meinel, zu Beginn der vom Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz der Landesenergieagentur KEA organisierten Veranstaltung. Ihr großes Engagement und ihre Kompetenz ermöglichten es jeder und jedem Einzelnen, Teil des Gesellschaftsprojektes Energiewende zu sein.

„Wir befinden uns in einer entscheidenden Phase der Energiewende“, so Meinel weiter. „Um den Anteil der erneuerbaren Energien sowohl beim Strom und insbesondere auch in den Bereichen Wärme und Verkehr weiter zu erhöhen, den Energieverbrauch im Land zu senken und die Energie immer effizienter einzusetzen, ist der Input der regionalen Klimaschutz- und Energieagenturen vor Ort unverzichtbar.“ 

Weiterhin tatkräftige finanzielle Unterstützung durch das Land

„Wir werden die regionalen Klimaschutz- und Energieagenturen daher auch weiterhin tatkräftig finanziell unterstützen“, versicherte der Amtschef des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Einen finanziellen Zuschuss bekommen zum Beispiel die regionalen Energieagenturen, die sich von der KEA schulen lassen und den Städten und Gemeinden ein Energiemanagement anbieten, mit dem sie den Energieeinsatz in kommunalen Liegenschaften kontinuierlich kontrollieren und minimieren. Finanzielle Unterstützung des Landes erhalten regionale Energieagenturen auch für den Aufbau eines Qualitätsnetzwerks Bauen, das die Bauschaffenden qualifiziert und Anreize setzt, Gebäude energetisch möglichst gut zu sanieren. Daneben fördert das Ministerium Agenturen, die Städte und Gemeinden über den European Energy Award informieren sowie regionale Energieagenturen, die Workshops, Informationsrundgänge, Besichtigungen oder Vorträge für Mandatsträger wie Gemeinderäte oder sonstige Multiplikatoren, zum Beispiel Architekten, organisieren.

Das Umweltministerium unterstützt die Energieagenturen auch dabei, Unterrichtseinheiten, Projekttage oder Workshops zu den Themen Energie und Klimaschutz an Schulen und Kindertageseinrichtungen durchzuführen. „Im Zuge der Erneuerung des Klimaschutzpaktes zwischen Land und Kommunen haben wir den Betrag, der den Agenturen hierfür je Kreis zur Verfügung steht, von bislang 20.000 Euro auf nunmehr 30.000 Euro im Jahr erhöht“, sagte Helmfried Meinel. Daneben fördere das Land die regionalen Energieagenturen auch indirekt, betonte der Ministerialdirektor. So erhalten Kommunen, die die in ihrem Kreis tätige Energieagentur mit mindestens 10 Cent pro Einwohner und Jahr finanziell unterstützen, im CO2-Minderungsprogramm des Förderprogramms Klimaschutz-Plus einen Bonus in Höhe von zehn Prozent.

Umweltministerium: Möglichkeiten zur Beratung und zur finanziellen Förderung in den Bereichen Klima und Energie

Weitere Meldungen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Mehr Förderung und Flexibilität für den Weinbau

Ein Brennstoffzellen-Hybridbus der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) steht in Stuttgart an einer Bushaltestelle.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Kommunale Wärmeversorgung mit Biogas in Weikersheim

Preisträger Landesforschungspreis 2026
Forschung

Landesforschungspreise 2026 nach Tübingen, Mannheim und Freiburg

Das Thermostat einer Heizung.
Energie

Walker kritisiert Reform des Gebäudeenergiegesetzes

Naturschutzgebiet Wurzacher Ried
Naturschutz

Land kauft mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 24. Februar 2026