NACHHALTIGE MOBILITÄT

22. Mainauer Mobilitätsgespräch

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Ein Stecker-Symbol ist an einem Stand des Stuttgarter Sportwagenherstellers Porsche bei der Hannover Messe auf der Tankklappe eines Elektro-Porsche Turbo zu sehen. (Bild: Ole Spata / dpa)

Was wünschen sich junge Menschen, wenn es um das Thema Mobilität geht? Wie sieht Mobilität konkret aus, um den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden? Um diese und weitere Themen geht es beim 22. Mainauer Mobilitätsgespräch. 

Die „Neue Mobilität“ ist derzeit in aller Munde. Doch was wünschen sich junge Menschen, wenn es um das Thema Mobilität geht und wie sieht Mobilität konkret aus, um den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden? Das Verkehrsministerium und die Lennart-Bernadotte-Stiftung haben im Rahmen des 22. Mainauer Mobilitätsgesprächs am Montag (21. Oktober) gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen sowie Expertinnen und Experten Mobilitätskonzepte der Zukunft diskutiert. 

Mobilität: Bedarfsgerecht, Umweltfreundlich, Klimaschonend

Verkehrsminister Winfried Hermann begrüßte die 100 Gäste, darunter auch 20 Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren, die bei der Gestaltung und Durchführung der Veranstaltung maßgeblich mitgewirkt haben, mit den Worten: „Dass Mobilität nicht nur den Bedürfnissen entsprechen, sondern auch nachhaltig, umweltfreundlich und klimaschonend sein soll, führen uns junge Menschen eindrücklich bei den Demonstrationen von Fridays for Future vor Augen.“

Der Wunsch von Kindern und Jugendlichen nach besserer und klimafreundlicherer Mobilität sei in Politik, Verwaltung und Wirtschaft angekommen, sagte der Minister und unterstrich: „Mobilität für junge Menschen ist Chance und Herausforderung zugleich – denn Kinder und Jugendliche wollen und müssen zu unterschiedlichen Zeiten schnell an vielen Orten sein. Direkt an die Kinder und Jugendlichen gewandt, die aus dem ganzen Land auf die Insel Mainau gekommen waren, betonte Hermann: „Deswegen ist es wichtig, gemeinsam mit Euch an Verkehrslösungen der Zukunft zu arbeiten.“ 

Verkehrsministerium plant Ausweitung von Beteiligung

In vielen Bereichen habe das Verkehrsministerium gute Erfahrungen mit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen gemacht, gerade auch bei der Planung nachhaltiger Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, so Hermann. Für das Verkehrsministerium sei es ein wichtiges Anliegen, die Sichtweisen von jungen Menschen auf nachhaltige Mobilität bereits bei der Planung von Projekten zu berücksichtigen. Das Verkehrsministerium verstehe das Mainauer Mobilitätsgespräch, das bereits zum zweiten Mal ausdrücklich den Beteiligungsaspekt in den Fokus rückte, als Startschuss für mehr partizipative Angebote, schloss der Minister.

Auch Björn Graf Bernadotte, Mitglied des Stiftungsvorstandes der Lennart-Bernadotte-Stiftung und Gastgeber der Veranstaltung, blickt mit Stolz auf die 22. Auflage des Austauschs. „Wir freuen uns, auf eine so lange Historie des Mainauer Mobilitätsgesprächs in Kooperation mit den unterschiedlichen Fachministerien zurückblicken zu können. Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie die Tagung mit ihrer Themensetzung den Zeitgeist trifft. Besonders neugierig war ich darauf, welche Vorschläge die eingeladenen Jugendlichen zum Thema Mobilität miteinbringen.“

Austausch über regional übergreifende Mobilitätslösungen

Titel, Konzeption und Inhalt des 22. Mainauer Mobilitätsgesprächs kamen den Wünschen nach Beteiligung nach: Ein Großteil der Beiträge wurde von den Kindern und Jugendlichen, die direkt in die Projekte eingebunden waren, präsentiert. Fachvorträge hatten zum Ziel, die Wahrnehmung für die Perspektive von Kindern und Jugendlichen zu schärfen. Beim „Markt der Möglichkeiten“ standen alle Akteure mit ihren Projekten im Mittelpunkt und konnten sich mit dem anwesenden (Fach-) Publikum zu Good-Practice-Beispielen, regional übergreifenden Mobilitätslösungen und Ideen zur Infrastrukturplanung austauschen und Kontakte knüpfen. Das jährlich stattfindende Mainauer Mobilitätsgespräch ist eine wichtige Plattform des Austauschs für Vertreterinnen und Vertreter aller Verwaltungsebenen, Verkehrsexpertinnen und Verkehrsexperten und für die Fachöffentlichkeit.

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