Digitalisierung

207 Millionen Euro für den Breitbandausbau im Land

Baden-Württemberg treibt den Ausbau von schnellem Internet weiter voran. 21 Institutionen aus 17 Landkreisen erhielten Förderbescheide in Höhe von 207 Millionen Euro.

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Breitbandübergabe im Innenministerium, Gruppenbild
Erste Übergabe von Förderbescheiden zum Breitbandausbau im Jahr 2025 im Innenministerium in Stuttgart

Baden-Württemberg treibt den Ausbau von schnellem Internet auch im Jahr 2025 mit Nachdruck und Millioneninvestitionen voran: Digitalisierungsminister Thomas Strobl hat am 10. Februar 2025 in Stuttgart Förderbescheide in Höhe von 207 Millionen Euro übergeben.

„Die Digitalisierung verändert unsere Art zu leben, zu arbeiten und zu kommunizieren. Wir setzen alles daran, Baden-Württemberg auch in Zukunft als digitale Spitzenregion zu positionieren. Unser Ziel ist klar: Kein Haushalt, keine Schule und kein Unternehmen in Baden-Württemberg darf von der digitalen Welt abgeschnitten bleiben“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl bei der ersten Übergabe von Förderbescheiden zum Breitbandausbau in diesem Jahr im Innenministerium in Stuttgart. Mit dieser Förderung des kommunalen Breitbandausbaus kommt die Landesregierung ihrem Ziel eines flächendeckenden Gigabitnetzes wieder ein ganzes Stück näher. Seit 2016 hat das Land Baden-Württemberg insgesamt 3,2 Milliarden Euro für den Breitbandausbau bereitgestellt. Zusammen mit den Mitteln des Bundes in Höhe von 3,53 Milliarden Euro wurde ein Gesamtfördervolumen von 6,73 Milliarden Euro erreicht. „Baden-Württemberg ist bereits heute eine digitale Vorzeigeregion, doch wir ruhen uns nicht auf diesem Erfolg aus“, so Minister Thomas Strobl weiter.

Insgesamt erhalten 21 Institutionen aus 17 Landkreisen 36 Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von 207.277.828,50 Mio. Euro. Damit werden 37.460 neue Teilnehmeranschlüsse geschaffen, darunter 18 Anschlüsse von Schulen, 2.514 Anschlüsse für Unternehmen, 45 Anschlüsse für öffentliche Einrichtungen und 70 Anschlüsse für schwer erreichbare Grundstücke.

Geförderte Projekte

Die Bandbreite der geförderten Projekte reicht von großen Ausbauvorhaben bis hin zu gezielten Maßnahmen in kleinen Gemeinden:

Die höchste Fördersumme für ein Einzelprojekt erhält die OEW Breitband GmbH für den Breitbandausbau in Allmendingen, Dietenheim, Dornstadt, Emerkingen, Erbach, Grundsheim, Hausen am Bussen, Holzkirch, Hüttisheim, Illerkirchberg, Illerrieden, Langenau, Lonsee, Munderkingen, Nellingen, Untermarchtal, Unterstadion, Weidenstetten, Westerheim im Landkreis Alb-Donau in Höhe von 57.924.182,40 Euro. Die Bewilligung erfolgt als 40-prozentige Anteilsfinanzierung des Landes. Die Gesamtinvestitionen betragen rund 144,8 Millionen Euro, davon fördert der Bund 50 Prozent in Höhe von rund 72,4 Millionen Euro. Die OEW-Breitband-GmbH trägt einen Eigenanteil von 10 Prozent.

Die Gemeinde Schemmerhofen im Landkreis Biberach erhält 3.879.830,80 Euro. Mit den Fördermitteln beauftragt die Gemeinde ein privates Unternehmen mit dem Ausbau und dem Betrieb eines Breitbandnetzes in der Gemeinde.

Der Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Lörrach baut mit 20.800.000,00 Euro die Breitbandversorgung in den Gemeinden Bad Bellingen, Böllen, Efringen-Kirchen, Fröhnd, Hasel, Inzlingen, Schallbach, Schliengen, Schönau im Schwarzwald, Schwörstadt, Todtnau, Wieden, Wittlingen, Zell im Wiesental, Malsburg-Marzell, Häg-Ehrsberg und Kleines Wiesental aus.

Die Gemeinde Weil im Schönbuch erhält für den Ausbau und die Erschließung des schnellen Internets 408.420,80 Euro.

Übersicht der neu geförderten Breitbandprojekte (Übergaberunde am 10. Februar 2025)

Innenministerium, Mediathek: Bilder zum Herunterladen

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