Forst

20 Jahre Infoportal waldwissen.net

Seit 20 Jahren versorgt das Portal waldwissen.net Fachleute und Interessierte zuverlässig, kostenlos, qualitätsgesichert und leicht verständlich mit fundiertem forstlichen Wissen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Bad Urach

„Vor 20 Jahren gründeten die vier deutschsprachigen Waldforschungseinrichtungen, das österreichische Bundesforschungszentrum für Wald (BFW), die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft der Schweizer (WSL), die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) und die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), die Internetplattform waldwissen.net. Forstliches Fachwissen wurde über Ländergrenzen hinweg für die Forstpraxis und die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Heute liefern alle deutschsprachigen Landesforstanstalten Beiträge und tragen zum großen Erfolg von waldwissen.net bei. Teil des Erfolges ist, dass fundiertes und wissenschaftlich gesichertes Wissen über den Wald nicht nur für Försterinnen und Förster, sondern genauso für die Menschen, die sich für Wald interessieren, verständlich und ansprechend aufbereitet zur Verfügung steht. Ich gratuliere den Machern der Plattform zu ihrem Erfolg. Wenn es das Angebot nicht gäbe, müsste man es erfinden. Denn der Bedarf an Informationen für die Praxis insbesondere zur Bewirtschaftung des Waldes im Klimawandel und den Umbau der Wälder ist sehr groß. Zudem ist waldwissen.net nicht nur ein Werkzeug für Bildung, sondern eine Plattform für den Dialog zu komplexen Fragen rund um Wald und Natur und damit übernimmt sie eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Dialog über Waldthemen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich des Jubiläums.

Über 4.000 aktuelle Fachartikel und über 200.000 monatliche Besucher

Im Jahr 2005 war waldwissen.net mit einigen hundert Fachartikeln online gegangen. Heute, 20 Jahre später, findet man auf der Plattform über 4.000 aktuelle Fachartikel auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Das Waldportal deckt dabei eine breite Themenpalette ab: von Waldökologie über Klimaanpassung und Forsttechnik bis hin zu Umweltbildung, Wildtiermanagement und Waldbau. Damit ist waldwissen.net die bedeutendste deutschsprachige Onlineplattform für forstliche Informationen. Über 200.000 Nutzerinnen und Nutzer besuchen monatlich das gemeinsame Internetportal der forstlichen Landesforschungseinrichtungen.

Oberstes Leitprinzip bei allen Artikeln und Beiträgen ist die Unabhängigkeit und Neutralität der Inhalte: Fachliches Know-how aus unterschiedlichen Regionen, forstlichen Traditionen und Forschungsschwerpunkten wird zusammengeführt, redaktionell abgestimmt und grenzüberschreitend zugänglich gemacht. Alle Beiträge werden faktenbasiert aufbereitet und enthalten keinerlei kommerzielle Inhalte. Das schafft Vertrauen bei einem breiten Publikum: vom Forstprofi bis hin zu politischen Entscheidungsträgern oder naturinteressierten Bürgerinnen und Bürgern.

Alle Länder sind vertreten

Neben den vier Gründungsinstitutionen sind sieben weitere Partner an waldwissen.net beteiligt: Die Nordwestdeutsche Forstliche Forschungs- und Versuchsanstalt (NW-FVA), das Forstliche Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha (FFK), die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz (FAWF), das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE), das Zentrum für Wald und Holzwirtschaft Arnsberg (NRW), der Staatsbetrieb Sachsenforst (SBS) und der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern (LMV). Damit wird nicht nur die gesamte Themenvielfalt des Waldes und der Waldbewirtschaftung abgedeckt, sondern auch geografisch der gesamte deutschsprachige Raum.

waldwissen.net

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Waldland Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Der Luchs wird eingefangen, um ihn zu besendern
Forst

Luchs im Landkreis Rastatt mit Halsbandsender ausgestattet

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheit

Landesregierung beschließt neuen Krankenhausplan

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Schriftzug „MEDI:CUS“ auf einer Bühne
Gesundheit

Gesundheitscloud MEDI:CUS wird verstetigt

Collage aus sechs Personen vor blauem Hintergrund
Schule

3 Fragen 3 Antworten: mit Gewinnerinnen und Gewinner des Lehrkräfte

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen