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Ein Mitarbeiter geht durch einen Büroraum.

Im Oktober ist die Arbeitslosenquote erneut gesunken und liegt jetzt nur noch bei 3,0 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit 2,4 Prozent ebenfalls auf einem sehr niedrigen Niveau. Durch einen deutlichen Rückgang bei der Langzeitarbeitslosigkeit sank auch die Zahl der „Hartz IV“-Empfänger.

Im Oktober waren 186.343 Menschen als arbeitslos gemeldet. 13.781 oder 6,9 Prozent weniger als noch im Oktober 2017. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei nur noch 3,0 Prozent. Die niedrigste Arbeitslosenquote seit 20 Jahren. „Der Herbstaufschwung am baden-württembergischen Arbeitsmarkt hat sich im Oktober fortgesetzt. Mit einer Arbeitslosenquote von 3,0 Prozent haben wir im Land das Ziel der Vollbeschäftigung, das im Bund noch in weiter Ferne liegt, bereits erreicht“, kommentierte die Arbeitsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

„Erfreulich ist dabei vor allem der deutliche Rückgang unter den Langzeitarbeitslosen. Damit setzt sich der positive Trend in diesem Jahr fort“, so Christian Rauch, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit. Dank dieser Entwicklung sei auch die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) gesunken.

Alle Gruppen profitieren von der guten Lage

Von der guten Lagen am Arbeitsmarkt profitieren auch im Oktober profitieren alle Gruppen. Die Arbeitslosigkeit der Männer sank gegenüber dem Vorjahr um 6,3 Prozent, die der Frauen ging um 7,5 Prozent zurück. Bei den Jugendlichen verringerte sich die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr um 7,7 Prozent. Ihre Arbeitslosenquote lag bei 2,4 Prozent, 0,2 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Im Oktober gab es bei den älteren Arbeitslosen ab 50 Jahre 5,0 Prozent weniger als vor einem Jahr, bei den schwerbehinderten Arbeitslosen einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Prozent.

„Die verschlechterte Stimmung in der Weltwirtschaft kann den Arbeitsmarkt des Landes derzeit nicht aus der Spur bringen, auch wenn der Höhepunkt bei den Beschäftigungszunahmen mittlerweile überschritten sein dürfte. Die Verfügbarkeit von Arbeitskräften kommt an ihre Grenzen“, sagte Arbeitsministerin Hoffmeister-Kraut. So lag die Zahl der offenen Stellen im Oktober 2018 mit 115.019 deutlich über dem vergleichbaren Vorjahreswert von 108.000.

Ende August 2018 arbeiteten in Baden-Württemberg 4,67 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig – 2,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Pressemitteilung Wirtschaftsministerium

Bundesagentur für Arbeit: Pressemitteilung und alle Zahlen für Baden-Württemberg im Überblick (PDF)

Quelle:

/red; Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau; Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirerktion Baden-Württemberg

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