Städtebau

Regierungsbaumeisterinnen und -baumeister verabschiedet

Ministerin Nicole Razavi hat den Regierungsbaumeisterinnen und -baumeistern des Prüfungsjahrgangs 2026 ihre Urkunden überreicht.

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Ministerin Razavi mit den neuen Regierungsbaumeisterinnen und Regierungsbaumeistern 2026. V.l.: Manuel Riedlinger, David Maihöfer, Ministerin Nicole Razavi MdL, Annika Bauer, Johannes Martin Schöckle und Salome Cynthia Schwarz.
Ministerin Nicole Razavi mit den neuen Regierungsbaumeisterinnen und Regierungsbaumeistern 2026. Von links nach rechts: Manuel Riedlinger, David Maihöfer, Ministerin Nicole Razavi, Annika Bauer, Johannes Martin Schöckle und Salome Cynthia Schwarz.

Die Regierungsbaumeisterinnen und -baumeister des Prüfungsjahrgangs 2026 haben am 26. März 2026 die Große Staatsprüfung in der Fachrichtung Städtebau und Raumordnung erfolgreich abgeschlossen. Ministerin Nicole Razavi überreichte die Urkunden und verabschiedete sie mit den besten Wünschen für ihr künftiges Wirken bei Land und Kommunen.

Große Herausforderungen im Planungs- und Bausektor

„Ich gratuliere den neuen Regierungsbaumeisterinnen und Regierungsbaumeistern herzlich zur bestandenen Prüfung. Damit sind Sie für die Planungspraxis bestens gerüstet“, sagte Ministerin Razavi: „Die Herausforderungen im Planungs- und Bausektor sind groß und komplex. Deshalb brauchen wir heute mehr denn je gut ausgebildete Fachkräfte. Mit der zweijährigen Ausbildung haben wir Sie bestmöglich auf die großen Aufgaben unserer Zeit vorbereitet. Ich freue mich sehr, dass Sie das Land, die Regionen und die Kommunen künftig mit ihrer Expertise unterstützen.“

Das zweijährige Referendariat in der Fachrichtung Städtebau und Raumordnung ist der Vorbereitungsdienst für den höheren bautechnischen Verwaltungsdienst. Nach dem Abschluss dieses Referendariats stehen den Nachwuchskräften alle Bereiche von Städtebau, Stadtentwicklung, Raumplanung und Baurecht offen. Überwiegend werden sie im öffentlichen Dienst des Landes und der Kommunen tätig und übernehmen dort verantwortungsvolle Tätigkeiten, oft in Führungspositionen. Hierfür werden sie durch den Vorbereitungsdienst, der auf ihrem vorausgegangenen Studium und gegebenenfalls ersten Berufserfahrungen aufbaut, hervorragend qualifiziert.

Nachwuchskräfte durchlaufen vielfältige Ausbildung

Im Rahmen der Ausbildung durchlaufen die Referendarinnen und Referendare verschiedene Ausbildungsabschnitte bei der Kommunalverwaltung, einem Regionalverband, der höheren Raumordnungs-, Naturschutz- und Denkmalschutzbehörde, einem Baurechtsamt sowie der Ministerialverwaltung und werden in Lehrgängen intensiv geschult. Auf diese Weise erlangen sie fundierte Verwaltungs- und Rechtskenntnisse sowie umfassende Einblicke in die verschiedenen Facetten des Städtebaus und der Raumordnung, von Natur- und Immissionsschutz sowie in den Aufbau und das Miteinander der Städtebau- und Raumordnungsverwaltung im Land. Sie werden befähigt, ihre Kompetenzen auf komplexe Fragestellungen anzuwenden und zu guten Problemlösungen zu gelangen. 

Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen stellt jeweils zum 1. April eines Jahres Baureferendarinnen und Baureferendare ein. Voraussetzung ist ein erfolgreich abgeschlossenes Studium mit städtebaulichem oder raumordnerischem Schwerpunkt. Mehr Informationen dazu finden Sie online.

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