Stadtentwicklung

Land fördert drei nichtinvestive Städtebauprojekte

Das Land fördert drei nichtinvestive Städtebauprojekte mit insgesamt 212.000 Euro. Noch bis zum 20. November können Kommunen ihre Anträge für 2026 stellen.

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Kleinkind auf Rutsche
Symbolbild

Drei Städte in Baden-Württemberg erhalten Fördermittel aus der nichtinvestiven Städtebauförderung – insgesamt 212.000 Euro. Dies gab Ministerin Nicole Razavi am 11. Mai 2026 in Stuttgart bekannt. Gefördert werden Projekte in Alpirsbach, Heilbronn und Pforzheim. „Mit der nichtinvestiven Städtebauförderung unterstützen wir Projekte, die den sozialen Zusammenhalt stärken, die Nutzungsvielfalt in den Quartieren erhöhen und die Generationengerechtigkeit und Integration verbessern. So wird die städtebauliche Erneuerung mit Leben gefüllt – und die Maßnahmen können nachhaltig Früchte tragen. Noch bis zum 20. November können Kommunen ihre Anträge für 2026 stellen.“

Die geförderten Projekte

Nichtinvestive Städtebauförderung

Das Miteinander von Menschen verschiedener Generationen und Kulturen in einem Quartier zu stärken, ehrenamtliches Engagement zu mobilisieren, einen Stadtteil lebendig zu gestalten und dadurch die Erfolge der baulich-investiven Städtebauförderung zu verstetigen – dies sind die Ziele des Programms. Zuwendungsempfänger sind die Städte und Gemeinden. Sie können die Fördermittel unter anderem zur Deckung der Personal- und Sachkosten eines Quartiersmanagements oder für einen Verfügungsfonds verwenden, bei dem die Bewohnerinnen und Bewohner selbst über den Einsatz entscheiden. Die Mittel werden für eine Projektlaufzeit von fünf Jahren bewilligt. Damit haben die Kommunen und Initiativen Planungssicherheit. Gefördert werden können zum Beispiel Maßnahmen zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen, zur Teilhabe von älteren Menschen am Leben im Quartier, zur Mobilisierung ehrenamtlichen Engagements, zur bedarfsgerechten Nahversorgung.

Insgesamt steht in diesem Jahr eine Million Euro für die nichtinvestive Städtebauförderung bereit. Die Kommunen können bis zum 20. November 2026 fortlaufend Anträge bei den Regierungspräsidien einreichen.

In den vergangenen zehn Jahren wurden insgesamt 85 Städte und Gemeinden im Land mit insgesamt rund 10,5 Millionen Euro gefördert. Die Erfolge von 135 investiven Sanierungsmaßnahmen wurden damit maßgeblich unterstützt und verstetigt.

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