Städtebauförderung

Nichtinvestive Städtebau­förderung 2026 startet

Das Land stellt 2026 eine Million Euro für die nichtinvestive Städtebauförderung zur Verfügung. Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg können ab sofort wieder Anträge stellen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Symbolbild: Bewohner des Mehrgenerationenhauses in Überlingen stehen auf Balkonen.
Symbolbild

Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg können ab sofort wieder Anträge für die nichtinvestive Städtebauförderung (NIS) stellen. 2026 stellt das Land erneut eine Million Euro für diese wichtige Projektförderung zur Verfügung. Das gab die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi, bekannt.

Stadtzentren und Ortsmitten beleben

„Wir wollen, dass nicht nur die Kirche, sondern auch die Menschen im Dorf und in der Stadt bleiben. Mit der nichtinvestiven Städtebauförderung setzen wir genau hier an: Wir stärken das Miteinander in den Quartieren, erhöhen die Nutzungsvielfalt und beleben unsere Stadtzentren und Ortsmitten“, so die Ministerin.

Wesentliche Ziele des Programms sind: das Miteinander von Menschen verschiedener Generationen und Kulturen in einem Quartier zu stärken; ehrenamtliches Engagement zu mobilisieren; einen Stadtteil lebendig zu gestalten und dadurch die Anstrengungen und Erfolge der investiven Städtebauförderung zu unterstützen und zu verstetigen.

Gefördert werden können zum Beispiel Projekte zur Gewinnung und Stärkung bürgerschaftlich Engagierter, handwerkliche Ferienangebote für Kinder und Jugendliche, um die sprachliche Fertigkeit zu verbessern, oder die Bespielung von Gemeinschaftsräumen, um das Miteinander zu stärken. Dabei können auch experimentelle Ansätze verfolgt werden.

Land übernimmt 60 Prozent der Projektkosten

Die Finanzhilfen erhalten die Städte und Gemeinden auf Antrag. Sie können die Fördermittel unter anderem zur Deckung der Personal- und Sachkosten eines Quartiersmanagements oder für einen Verfügungsfonds verwenden, bei dem die Bewohnerinnen und Bewohner selbst über den Einsatz entscheiden. Die Kommunen müssen in der Regel 40 Prozent der Kosten selbst tragen. Die Mittel des Landes werden für eine Projektlaufzeit von fünf Jahren bewilligt. Damit haben die Kommunen und die eingebundenen Initiativen Planungssicherheit. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die nichtinvestive Maßnahme in einem laufenden Sanierungsgebiet der Kommune durchgeführt wird.

Die Kommunen können Anträge bis zum 20. November 2026 fortlaufend bei den Regierungspräsidien einreichen.

Insgesamt 85 Gemeinden wurden in den letzten zehn Jahren mit insgesamt rund 10,5 Millionen Euro gefördert. Die Erfolge von 135 investiven Sanierungsmaßnahmen wurden damit maßgeblich unterstützt und verstetigt. 

Weitere Meldungen

Startbildschirm der Warn-App NINA.
Bevölkerungsschutz

Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

Ministerin Theresa Schopper spricht auf der Pressekonferenz anlässlich der landesweiten Eröffnung des Tages und der Nacht des offenen Denkmals 2026 in Rottweil.
Denkmalpflege

Nacht und Tag des offenen Denkmals 2026

Ausbilderin mit Lehrling
Ausbildung

Unternehmen setzen auf berufliche Ausbildung

Eine Person hält ein Smartphone in der Hand. Auf dem Display sieht man die Startseite der Ehrenamtskarten-App für Baden-Württemberg.
Bürgerengagement

Mehr als 25.000 Ehrenamtskarten ausgegeben

Übergabe Tanklöschfahrzeuge Waldbrand
Feuerwehr

Sechs neue Tanklöschfahrzeuge zur Waldbrandbekämpfung

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Kinderschutz

Aktionstage Kinder- und Jugend­schutz gehen in zweite Runde

Bio-Musterregion Bodensee
Landwirtschaft

Der Bodenseeapfel ist weit mehr als ein gesundes Lebensmittel

Icon eines Fahrrads. Darüber der Text "Mein Bike, mein Weg, mein Vorteil mit JobBike BW.
JobBike

40.000 JobBikes für Landesbeschäftigte

In einem Büro unterhalten sich zwei Frauen. Eine sitzt an einem Tisch und eine steht neben dem Tisch. Auf dem Tisch steht ein Laptop.
Wirtschaft

Land fördert Beratungen für mittelständische Unternehmen

Eine muslimische Einwanderin sitzt mit anderen Personen am Tisch und schaut sich während des Englischunterrichts Blätter mit Grammatikaufgaben an.
Integration

Land fördert 37 lokale Integrationsprojekte

Landesstand „THE LÄND of Games“ auf der Gamescom 2026
Spielemesse

Baden-Württemberg auf der internationalen Games-Bühne

Aus den Händen von Justizminister Moritz Oppelt (links( hat Thorsten-Peter Krapp (Mitte) seine Ernennungsurkunde zum neuen Leiter der Staatsanwaltschaft Freiburg – Zweigstelle Lörrach erhalten. Zu den ersten Gratulanten zählte der Leitende Oberstaatsanwalt Dr. Michael Krauß (rechts).
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwalt­schaft Freiburg – Zwst. Lörrach

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Auf dem Weg zur digital vernetzten Justiz der Zukunft

Landkreis Ravensburg
Gemeinsamer Antrag 2026

Ergebnisse des Flächenüber­wachungssystems einsehbar

Eine auf Demenzkranke spezialisierte Pflegerin begleitet eine ältere Frau.
Innovationsprogramm Pflege

2,5 Millionen Euro für die Tagespflege