Alle sieben Jahre müssen sich die Exzellenzuniversitäten in Deutschland einer aufwändigen Evaluation durch ein unabhängiges und internationales Expertengremium unterziehen. Nun stehen die Ergebnisse für die nächste Förderperiode zwischen 2027 und 2033 fest. Die baden-württembergischen Universitäten in Tübingen, Karlsruhe und Heidelberg dürfen ihren Exzellenztitel weitere sieben Jahre behalten – kein anderes Bundesland hat so viele Exzellenzuniversitäten.
„Das ist eine großartige Nachricht für die drei Universitäten und das Land“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski. „Ich freue mich sehr, dass sich die exzellente Arbeit unserer Hochschulen in Tübingen, Karlsruhe und Heidelberg bei Forschung, Lehre und Transfer bezahlt macht. Dass sie sich ein weiteres Mal in diesem harten nationalen Wettbewerb der Besten durchgesetzt haben, ist keine Selbstverständlichkeit und zeigt die besonderen Stärken unserer Hochschullandschaft in Baden-Württemberg.“
Jährlich zusätzlich bis zu 15 Millionen Euro
Seit vielen Jahren unterstütze das Land seine Hochschulen verlässlich und zielgerichtet mit einer starken Grundfinanzierung, fügte Ministerin Olschowski hinzu. „Das stärkt die Autonomie der Hochschulen und gleichzeitig auch den Wissenschafts- und Innovationsstandort Baden-Württemberg.“
Die Exzellenzuniversitäten erhalten durch die Förderlinie in den nächsten sieben Jahren zusätzlich zu ihren Exzellenzclustern (bis zu zehn Millionen Euro) zwischen zehn und 15 Millionen Euro jährlich. „Damit können die Hochschulen in Tübingen, Karlsruhe und Heidelberg ihre internationale Spitzenstellung weiter ausbauen“, sagte Petra Olschowski.
Im weiteren Exzellenzauswahlverfahren steht auch noch die Universität Freiburg. Sie hat einen Neuantrag gestellt. Die Entscheidung, ob Baden-Württemberg dann eine vierte Exzellenzuniversität erhält, fällt am 2. Oktober 2026.
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Exzellenzstrategie















