Internationales

Delegation bei Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen

Innenminister Thomas Strobl leitet die Delegation Deutschlands beim vierten Treffen der Freundschaftsgruppen von Bundesrat und polnischem Senat in Warschau.

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Die Fahnen von Deutschland (links) und Polen (rechts)
Symbolbild

Innenminister Thomas Strobl hat sich am 19. März 2026  zu einem zweitägigen Arbeitsbesuch nach Warschau aufgemacht. Am 19. und 20. März 2026 leitet der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl die Delegation Deutschlands beim vierten Treffen der Freundschaftsgruppen von Bundesrat und polnischem Senat in Warschau. Das Treffen würdigt die deutsch-polnischen Beziehungen und vertieft den Austausch zu grenzüberschreitenden Themen.

„Deutschland und Polen verbindet nicht nur die Nachbarschaft, sondern auch eine enge Partnerschaft und Freundschaft. Ich freue mich, dass wir Gelegenheit haben, unsere freundschaftlichen Verbindungen und unsere Nachbarschaft mit diesem Freundschaftsgruppentreffen zu würdigen und zu vertiefen. Von Herzen danke ich unseren polnischen Nachbarn und Freunden für die Ausrichtung des Treffens. Wir haben damit die Möglichkeit, wichtige Themen eingehend und offen zu besprechen“, sagte Innenminister Thomas Strobl anlässlich des Treffens der Freundschaftsgruppen von Bundesrat und polnischem Senat in Warschau.

Vielfältige Themengebiete

Das vierte Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen wird am Donnerstag, 19. März 2026, mit ersten Gesprächen in Warschau beginnen. Für den Nachmittag ist eine Arbeitssitzung geplant, an die sich ein gemeinsames Abendessen anschließt. Dabei wird es im Wesentlichen um die Themengebiete Wettbewerbsfähigkeit, Industrie und Wirtschaftsbeziehungen sowie den grenzüberschreitenden Ausbau der Infrastruktur gehen. Am Freitag sind ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der Polnisch-Deutschen Parlamentariergruppe des Sejms und ein Kulturprogramm vorgesehen. In einer Zeit des Umbruchs, in der Europa vor neuen Herausforderungen steht, zeigt die deutsch-polnische Freundschaft, wie viel möglich ist, wenn Nachbarn einander zuhören, miteinander arbeiten und einander vertrauen. Die beiden Freundschaftsgruppen symbolisieren dabei die Verantwortung der beiden Zweiten Kammern für lebendige und friedliche deutsch-polnische Beziehungen.

35 Jahre Deutsch-Polnischer Nachbarschaftsvertrag

„In diesem Jahr blicken wir auf ein schönes Jubiläum: 35 Jahre Deutsch-Polnischer Nachbarschaftsvertrag. Dieses Jubiläum erinnert uns daran, wie viel in vergleichsweise kurzer Zeit gewachsen ist und wie wertvoll nachbarschaftliche Beziehungen in Europa sind. Zusammen mit dem Deutsch-Polnischen Grenzvertrag von 1990 bildet der Nachbarschaftsvertrag das Fundament für Aussöhnung, gute Nachbarschaft, Partnerschaft und Freundschaft nach dem Ende der Teilung Europas. Heute, 35 Jahre später, sehen wir, wie wichtig diese Partnerschaft ist. Freilich ist das Jubiläum nicht nur ein Rückblick. Es ist auch ein Auftrag für die Zukunft: unsere Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und dazu beizutragen, Missverständnisse und Vorurteile zu überwinden, indem wir uns kritisch miteinander austauschen, aber auch auf das besinnen, was uns eint. Die deutsch-polnische Partnerschaft hat ein enormes Potenzial, dies gilt es gemeinsam zum Wohl unserer beiden Nationen zu nutzen“, so Minister Thomas Strobl.

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