Arbeitsmarktzahlen

Arbeitsmarkt zeigt sich weitgehend stabil

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Montage bei Kärcher (Foto: © Kärcher GmbH)

Im März lag die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg bei 4,3 Prozent und damit geringfügig unter dem Februarwert. Auch die Jugendarbeitslosigkeit ging leicht zurück und liegt jetzt bei 3,4 Prozent.

Im März waren in Baden-Württemberg 271.534 Menschen arbeitslos gemeldet, 8.401 Personen weniger als im Februar 2021. Wenn man Saisoneinflüsse ausblendet, dann hat sich die Arbeitslosigkeit nur geringfügig um 2.000 Personen verringert. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote im März noch ohne Einfluss der Corona-Pandemie bei 3,4 Prozent.

„Der baden-württembergische Arbeitsmarkt zeigt erneut leichte Verbesserungen. Die saisonal übliche Frühjahrsbelebung trotzt auch weiterhin dem Lockdown“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Veröffentlichung der neuen Arbeitsmarktdaten für Baden-Württemberg. „Der durchgängige Erholungskurs des Arbeitsmarktes ist ein gutes Zeichen“, zeigte sich Hoffmeister-Kraut erfreut. Noch immer leiste das Instrument der Kurzarbeit eine wichtige stabilisierende Funktion. Die Ministerin begrüßte, dass die Bundesregierung den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld bis zum 30. Juni verlängert hat: „Das war ein richtiger Schritt, solange die pandemiebedingten Probleme anhalten“, sagte Hoffmeister-Kraut. Es bleibe zu hoffen, dass die Entwicklungen über die Osterfeiertage dem momentanen leichten Aufschwung keinen Strich durch die Rechnung mache. Durch die Unsicherheit steigender Infektionszahlen bestehe immer noch das Risiko eines Einbruchs, so die Ministerin weiter.

Anstieg der Arbeitslosigkeit geringer als erwartet

Die Jugendarbeitslosigkeit sank um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat auf 3,4 Prozent. Im März 2020 lag die Jugendarbeitslosigkeit bei 2,7 Prozent.

Christian Rauch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, erläutert: „Der baden-württembergische Arbeitsmarkt zeigt sich nach einem Jahr Corona relativ robust. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist weniger dramatisch ausgefallen als nach wirtschaftlichen Entwicklungen zu erwarten gewesen wäre. Für Langzeitarbeitslose, Geringqualifizierte, Ältere oder Schwerbehinderte wird es jedoch schwieriger, auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Hier ist es wichtig, dass diese Menschen nicht abgehängt werden. Dies ist auch aus wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischer Perspektive sinnvoll: Es ist wichtig, an die Zeit nach der Pandemie zu denken und in Weiterbildung und Qualifizierung zu investieren. Unser Land braucht Fachkräfte.“

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit: Nach einem Jahr Corona: Arbeitsmarkt robuster als erwartet (PDF)

Arbeitsmarktreport für Baden-Württemberg März 2021 (PDF)

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