Nachruf

Zum Tod von Klaus Töpfer

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Klaus Töpfer

Der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Ministerpräsident Winfried Kretschmann würdigte Töpfer dafür, die ökologische Grundierung der Wirtschaftspolitik so früh wie kaum ein anderer angemahnt zu haben.

 „Klaus Töpfer hat sein Leben der Bewahrung der Schöpfung gewidmet und so früh wie kaum ein anderer die ökologische Grundierung der Wirtschaftspolitik angemahnt. Ich fühle mich seinem Weg tief verbunden. Denn wir teilen die Erkenntnis, dass der Arten- und Klimaschutz eine durch und durch konservative Aufgabe ist“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum Tod des früheren Bundesumweltministers Klaus Töpfer. Töpfer ist im Alter von 85 Jahren gestorben.

„Für die CDU war Töpfer nicht nur ein großer Glücksfall, sondern ein kritischer Wegbereiter und mutiger Vordenker, den jede demokratische Partei gern in seinen Reihen gehabt hätte. Ihm war immer völlig bewusst, dass konservativ in einem werteorientierten Sinne kein einfaches Festhalten am Bestehenden sein kann. So unverdrossen und unnachgiebig er für seine Ziele stritt, so klar und empathisch hat er immer erkannt: Voran kommen wir in der Demokratie nur im Diskurs und Ausgleich der Interessen. Seine Stimme wird sehr fehlen, in diesen Tagen mehr denn je“, so Kretschmann weiter.

Weitere Meldungen

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Ein Wildschwein steht auf einem Plateau im Wald und beobachtet die Umgebung.
Tierschutz

Früherkennungsprogramm „Afrikanische Schweinepest“ startet

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen

Eine Frau sammelt in einem Wald Bärlauchblätter ein, die den Waldboden fast komplett bedecken. (Bild: dpa)
Verbraucherschutz

Wichtige Tipps zum Start der Bärlauch-Saison

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Wolfsmanagement

Ausnahmegenehmigung zum Wolfsabschuss wird nicht verlängert

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Wolfsmanagement

Auffälliger Wolf im Nordschwarzwald: Fragen und Antworten

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet