Artenschutz

Wolf tötete Rind in Schluchsee

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Limpurger Rinder stehen auf einer Weide. (Bild: dpa)

Am 14. Februar 2023 wurde ein Rind im Schluchsee im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald tot aufgefunden. Eine genetische Abstrichprobe hat nun nachgewiesen, dass der Verursacher ein Wolf war.

Der Forstlichen Versuchs- und Forschungsan­stalt (FVA) ist am 14. Februar 2023 ein totes Rind mit Verdacht auf Riss durch einen Wolf gemeldet worden. Das Tier wurde in der Gemeindeebene von Schluchsee im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gefunden. Die Abstrichprobe an den Fraßspuren, die am Senckenberg Zentrum für Wildtiergenetik untersucht wurde, konnte einen Wolf mit dem Haplotyp HW02 nachweisen. Eine Individualisierung war nicht möglich. Ob der Wolf das Rind auch getötet hat, ließ sich nicht zweifelsfrei rekonstruieren.

Schluchsee liegt im Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald

Die Gemeinde Schluchsee liegt im Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald. Der festgestellte Haplotyp stimmt mit dem des im Gebiet Schluchsee territorialen Wolfsrüden GW1129m überein.

Die Nutztierverbände sowie die Wildtierbeauftragten der Region sind über den Sachverhalt informiert. Eventuelle Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf sollten umgehend der FVA in Freiburg gemeldet werden: info@wildtiermonitoring.de oder 0761 4018-274.

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Der Wolf in Baden-Württemberg

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft:Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald

Weitere Meldungen

Erläuterungen für Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Mitte) und Umweltministerin Thekla Walker (rechts)
Nationalpark

Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald

Weg im ländlichen Raum
Ländlicher Raum

Land unterstützt Modernisierung Ländlicher Wege

In einer braunen Biomülltonne liegen Lebensmittel.
Ernährung

Zweite Runde der Lebensmittelretter-Challenge startet

Blick über Hohenlohe
Landwirtschaft

Hauk kritistiert EU-Wiederherstellungsverordnung

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk kritisiert deutsche Spritpreise

Wanderer gehen bei Reichelsheim durch den herbstlichen Odenwald (Hessen).
Forst

KI unterstützt Waldmanagement im Klimawandel

Erster Wolf im Süden Sachsen-Anhalts entdeckt
Naturschutz

Fähe im Enztal-Territorium als sesshaft nachgewiesen

Ein Reh springt bei Bodnegg (Baden-Württemberg) über eine Wiese, auf der Löwenzahn blüht. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Forst

Forstliches Gutachten 2024 Baden-Württemberg

Ehrenamtskarte Baden-Württemberg
Bürgerengagement

Neue Angebote bei Ehrenamtskarte

Gefärbte Eier stehen in einer Palette (Foto: © dpa)
Verbraucherschutz

Unbeschwertem Ostergenuss steht nichts im Weg

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Neue Fördermaßnahme „Rotationsbrache im Weinbau“ ab 2027

Gruppenbild bei Agrarministerkonferenz in Bad Reichenhall
Landwirtschaft

Frühjahrs-Agrarministerkonferenz 2026 in Bad Reichenhall

Wasserrückhalt im Wald
Forst

Wälder speichern Wasser und schützen vor Erosion

Ein Wildschwein steht auf einem Plateau im Wald und beobachtet die Umgebung.
Tiergesundheit

Früherkennungsprogramm „Afrikanische Schweinepest“ startet

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen