Hochschulen

Wissenschaftsministerium prüft Zulagen im Bereich der tariflichen Beschäftigung

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Beamter sitzt an seinem papierlosen Schreibtisch und arbeitet an einer E-Akte.

Das Wissenschaftsministerium hat Zulagen im Bereich der tariflichen Beschäftigung geprüft und fehlerhafte Vergaben von Leistungszulagen festgestellt. Dies wurde zum Anlass genommen, eine Abfrage an alle Hochschulen zu starten, um zeitnah einen landesweiten Überblick über die allgemeine Vergabepraxis bei Tarifangestellten zu erhalten.

Im Rahmen der Revision der leistungsorientierten Vergütungsbestandteile des Personalkörpers an baden-württembergischen Hochschulen wurden an einigen Einrichtungen fehlerhafte Vergaben von Leistungszulagen bei Tarifangestellten festgestellt.

Die betreffenden Hochschulen haben dies umgehend ihren Aufsicht führenden Organen berichtet und sich folgerichtig an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) gewandt. Das MWK hat dies zum Anlass genommen, eine Abfrage an alle Hochschulen zu starten, um zeitnah einen landesweiten Überblick über die allgemeine Vergabepraxis bei Tarifangestellten zu erhalten. Das Ergebnis steht gegenwärtig noch aus.

Dort, wo der Sachverhalt bereits bekannt ist, werden die fehlerhaften Regelungen derzeit vor Ort korrigiert. Gegebenenfalls erforderliche weitergehende Schritte werden geprüft.

In der Sache handelt es sich in aller Regel um Leistungszulagen, die den gesetzlich vorgegebenen Rahmen für Zulagen in geringem Maße haushaltsrechtlich überschreiten. In Ausnahmefällen wurde jedoch eine deutliche Überschreitung der haushaltsrechtlichen Vergabehöhen festgestellt. Zudem wurden haushaltsrechtliche Vorschriften zum Bewilligungsverfahren und zur Mittelherkunft nicht vollumfänglich beachtet.

An baden-württembergischen Hochschulen arbeiten gegenwärtig etwa 60.000 tarifvertraglich angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so dass von einem umfangreichen Prüfungsaufwand auszugehen ist.

Wie im Bereich des wissenschaftlichen Personals wird auch für den TVL-Bereich eine dauerhafte Stärkung der Kontrollstrukturen erforderlich werden.

Darüber hinaus erscheint auch eine Prüfung sinnvoll, inwieweit geltende haushaltsrechtliche Regelungen noch in angemessener Weise die personalpolitischen Herausforderungen an den Hochschulen in der heutigen Zeit abbilden.

Weitere Meldungen

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Kultusminister Jung (Mitte) mit Grundschulkindern. Der Minister schüttelt einem Jungen die Hand.
Schule

Jung besucht Grundschule Stockach

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Deutsch-französische Freifahrten für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Bundesrat Berlin
Bundesrat

Hagel zum Vorsitzenden des Bundesrat-EU-Ausschusses gewählt

Amtschef Daniel Hager-Mann (links) ehrte am Freitag, 12. Juni 2026, im Kurhaus Hinterzarten Sportlerinnen und Sportler, die im Jahr 2025 das Deutsche Sportabzeichen zum 50. Mal abgelegt haben.
Breitensport

28 Senioren-Sportlerinnen und -Sportler ausgezeichnet

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

ILA 2026
Luft- und Raumfahrt

Land setzt Zeichen für Innovation und Technologie

Logo von Start up BW
Gründungsprogramm

Starthilfe für junge Unternehmen

Landgericht Ulm
Justiz

Richterin aus Baden-Württemberg zur Bundesrichterin gewählt

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert