Wirtschaft

Wirtschaftsrepräsentanz in Tel Aviv eröffnet

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (3.v.r.) und die israelische Generalkonsulin Sandra Simovich (2.v.l.) bei der virtuellen Eröffnungsveranstaltung der baden-württembergischen Wirtschaftsrepresentanz Tel Aviv
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (3.v.r.) und die israelische Generalkonsulin Sandra Simovich (2.v.l.) bei der virtuellen Eröffnungsveranstaltung der baden-württembergischen Wirtschaftsrepresentanz Tel Aviv

Das Wirtschaftsministerium hat eine neue Wirtschaftsrepräsentanz in Tel Aviv eröffnet. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut sieht in der israelischen Wirtschaft einen idealen Kooperationspartner für innovative Unternehmen und Start-ups aus Baden-Württemberg.

Im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung eröffnete Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut offiziell die Wirtschaftsrepräsentanz Baden-Württemberg in Tel Aviv, Israel. An der Veranstaltung nahmen neben der Ministerin, unter anderem, die Generalkonsulin des Staates Israel in München, Sandra Simovich, der Handelskommissar und Leiter der Außenhandelsverwaltung des israelischen Ministeriums für Wirtschaft und Industrie, Ohad Cohen, sowie Geschäftsführer des Zukunftsfonds Heilbronn (ZFHN), Thomas Villinger, teil. „Mit der Eröffnung der Wirtschaftsrepräsentanz in Tel Aviv feiern wir einen Meilenstein der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Baden-Württemberg und Israel. Israel ist mit seinen Unternehmen nicht nur ein innovativer Trendsetter für Zukunftstechnologien auf zahlreichen Themenfeldern, sondern gerade für unsere innovativen Unternehmen und Start-ups ein idealer Kooperationspartner“, so Hoffmeister-Kraut in ihrer Eröffnungsrede.

Digitalisierung, Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz

Mit seinen rund neun Millionen Einwohnern gilt Israel als eines der weltweit innovativsten Länder und als führender Hochtechnologiestandort der Welt. Das Land bietet zudem eines der bedeutendsten und dynamischsten Ökosysteme für Start-ups weltweit. Seit dem 1. Oktober hat die Wirtschaftsrepräsentanz in Tel Aviv insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus Baden-Württemberg ihre Tore geöffnet. Fokusthemen sind vor allem die baden-württembergischen Schlüsseltechnologien Digitalisierung, Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz. Aber auch die Themen smart city, smart health sowie Umwelt- und Klimaschutztechnik werden in den Blick genommen. Dabei sollen neue Geschäftsmodelle identifiziert und agile Netzwerke zwischen beiden Innovationsregionen geknüpft werden. „Als ein weltweit führender Hightech-Standort kann Israel der baden-württembergischen Wirtschaft wichtige Impulse geben. Die Wirtschaftsrepräsentanz soll deshalb nicht nur Unternehmen als Kontaktstelle zur Verfügung stehen. Sie soll auch Trends und Innovationen in Israel identifizieren und den Transfer in die baden-württembergische Wirtschaft und die angewandte Forschung befördern“, so die Ministerin zu den Aufgaben des Wirtschaftsrepräsentanten und der Innovationsscoutin an der AHK Israel in Tel Aviv.

Sandra Simovich, Generalkonsulin des Staates Israel in München, sieht großes Potential in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit: „Die Eröffnung einer baden-württembergischen Wirtschaftsrepräsentanz ist ein außerordentliches Zeichen der Freundschaft zwischen Baden-Württemberg und Israel und ein weiteres Beispiel für die guten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Hierbei ergänzen sich Tugenden und Voraussetzungen in besonders fruchtbarer Weise: Auf der einen Seite der etablierte und erfolgreiche baden-württembergische Mittelstand mit seinen Tüftlern und Denkern, die langfristige Lösungen entwickeln und auf der anderen Seite die innovative israelische Start-up-Szene. Eine Win-Win-Situation. Wir freuen uns dementsprechend über Ihre neue Wirtschaftsrepräsentanz in Tel Aviv.“

Großes Synergiepotenzial

Ein von Thomas Villinger, Geschäftsführer des ZFHN, moderiertes Podiumsgespräch bot erste spannende Einblicke in die lebendigen israelisch-baden-württembergischen Wirtschaftsbeziehungen: „Ich bin der Meinung, dass eine weitere Vernetzung des einzigartigen israelischen Start-up-Systems und Baden-Württemberg als Region der Weltmarktführer ein riesengroßes Synergiepotenzial bietet. Es freut mich sehr, dass der Zukunftsfonds Heilbronn als Partner des Baden-Württembergischen Wirtschaftsministeriums signifikant dazu beitragen kann, die bereits bestehenden hervorragenden Kontakte unseres innovativen Bundeslandes zu Israel weiter auszubauen und zu intensivieren.“

Wirtschaftsministerium: Livestream zur Eröffnung der Wirtschaftsrepräsentanz in Tel Aviv

Wirtschaftsministerium: Bilder zum Herunterladen

Weitere Meldungen

Neubau Kollegiengebäude 1, Pädagogische Hochschule Freiburg, Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten, Stuttgart
Holzbau

Klimafreundlich Bauen mit Holz

Ein Netzwerk-Kabelstecker leuchtet in der Netzwerkzentrale einer Firma zu Kontrollzwecken rot. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Sicherheit

Strobl begrüßt Einigung zur Speicherfrist von IP-Adressen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) und Tadeusz Matacz (rechts) stehen vor Fahnen und präsentieren die Verleihungsurkunde.
Auszeichnung

Ehrentitel Professor an Tadeusz Matacz

Renato Gigliotti
Polizei

Neue Leitung für das Polizeipräsidium Ravensburg

Ein Mitarbeiter von Kawasaki führt bei der Industriemesse Hannover Messe am Messestand von Microsoft die Überwachung und Steuerung einer Maschine mit einer AR-Brille (Augmented Reality) vor.
Industrielle Innovation

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026

Logo von Start up BW
Start-up BW

Auswahl für Start-up BW Pre-Seed steht

Verleihung Gigabitkommune@BW
Breitbandausbau

33 weitere Gigabitkommunen

Breitbandübergabe
Digitalisierung

38,4 Millionen Euro für den kommunalen Breitbandausbau

Projektteam, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges (Dritte von links), Direktorin des Amtsgerichts Nürtingen Dr. Sabine Kienzle-Hiemer (Vierte von links), Dr. Markus Volz Vizepräsident des Landgerichts Stuttgart (5. v. l.)
Justiz

Pilotprojekt „Zivilgerichtliches Online-Verfahren“ gestartet

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht Dr. Edwin Ernst Weber (rechts) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Staufermedaille an Dr. Edwin Ernst Weber

Finanzamtsleiter Böblingen Wankmüller
Verwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Böblingen

Wort-Bild-Marke der Innovationsallianz Baden-Württemberg
Innovation

Land stärkt Innovationsallianz mit über 40 Millionen Euro

Euro-Banknoten
Krankenversicherung

Versicherungsfremde Leistungen endlich aus Bundeshaushalt finanzieren

Businessfrau sitzt an einem PC
Arbeitsmarkt

Mehr Frauen in Beschäftigung

Erläuterungen für Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Mitte) und Umweltministerin Thekla Walker (rechts)
Nationalpark

Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald