Wohnraum

Untersuchung zur Entwicklung des Wohnraumangebots in der Region Mittlerer Oberrhein

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Bauarbeiter arbeiten in Heidelberg an einer Neubauwohnung.

„Das Land arbeitet an konstruktiven Lösungen zur Bewältigung des Wohnungsmangels. In den Ballungsräumen Baden-Württembergs, aber auch in vielen Regionen des ländlichen Raums, sind Mieten und Immobilienpreise zum Teil deutlich gestiegen“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz. Deswegen unterstütze das Wirtschaftsministerium eine regionale Untersuchung zu den Wohnverhältnissen und Umzugsabsichten in der Region Mittlerer Oberrhein mit 15.000 Euro.

„Die Entwicklung des Wohnungsangebotes muss künftig stärker über die Gemeindegrenzen hinaus am gegebenen Bedarf ausgerichtet werden. Im Sinne einer zukunftssicheren Regionalplanung und der darauf aufbauenden Bauleitplanung der Gemeinden müssen wir diesen Bedarf gerade in Räumen mit unterschiedlichen Bevölkerungs- und Siedlungsstrukturen erkennen“, sagte Katrin Schütz zur Aufgabe der Regionalverbände im Land.

„Nicht jeder will im Zentrum eines Ballungsraumes wohnen, nur weil es dort eine bestimmte Infrastruktur gibt. Dann müssen allerdings auch die verkehrlichen Rahmenbedingungen stimmen, wenn ein Wohnstandort auf Dauer attraktiv sein soll“, erläuterte die Staatssekretärin eine der Herausforderungen im Zusammenhang mit der Entlastung angespannter Wohnungsmärkte.

Eine Bauleitplanung, die sich auch am regionalen Bedarf orientiere, müsse unterschiedliche Themenfelder berücksichtigen. Dazu gehörten u.a. differenzierte Kenntnisse über die derzeitigen Wohnverhältnisse, z.B. hinsichtlich der Wohnform, Wohnzufriedenheit, des Modernisierungsstand der Wohnungen in Abhängigkeit von der Haushaltsstruktur und der Distanz zu Einkaufsmöglichkeiten oder Bildungseinrichtungen.

„Die Landesregierung will mehr und vor allem mehr preisgünstigen Wohnraum im Land schaffen. Mit der Wohnraum-Allianz ist das Land auf dem richtigen Weg. Das Gremium hat bereits eine Vielzahl konkreter Empfehlungen erarbeitet, die den Wohnungsbau zügig voranbringen sollen“, so Schütz.

Mithilfe der vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein geplanten Studie will das Land Erkenntnisse zur regionalen Verteilung der Wohnungsnachfrage auch für andere Regionen gewinnen.

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