Kreisbereisung

Wirtschaftsministerin besucht Landkreis Heidenheim

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat ihre regelmäßigen Kreisbereisungen im Land mit einem Besuch im Landkreis Heidenheim fortgesetzt. Stationen des Besuchs waren Gerstetten und Heidenheim.

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat ihre regelmäßigen Kreisbereisungen im Land heute im Landkreis Heidenheim mit Stationen in Gerstetten und Heidenheim fortgesetzt. „Die Menschen und die Unternehmen im Land sorgen mit ihrem Einsatz und ihrer Arbeit täglich dafür, dass Baden-Württemberg führende Wirtschafts- und Innovationsregion in Europa ist. Das Land soll innovativ, wirtschaftsstark und lebenswert bleiben. Ich möchte vor Ort mit den Menschen diskutieren, wie wir das am besten schaffen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Vor Ort mit den Menschen diskutieren

Auftakt im Programm der Ministerin war der Besuch bei der Dr. Zwissler Holding AG in Gerstetten. Beim Blick in die Produktion der Tochtergesellschaft zwissTEX GmbH und im Austausch mit Unternehmensvertretern informierte sie sich darüber, wie der baden-württembergischen Textilindustrie der Wandel hin zu einer innovativen Hightech-Industrie gelungen ist: „Es ist bemerkenswert, dass textile Anwendungen in so unterschiedlichen Sektoren wie Bau, Energie, Gesundheitswesen, Umweltschutz und Verkehrswesen erfolgreich Eingang gefunden haben“, so Hoffmeister-Kraut. Textile Unternehmen seien beispielsweise mit der Produktion von Textilien für den Automobilsektor ein wichtiger Baustein einer hochtechnologisierten industriellen Wertschöpfungskette.

Digitalisierung nutzen, um Wohlstand und Arbeitsplätze zu sichern

Bei ihrem Besuch in Heidenheim sagte die Wirtschaftsministerin, dass es für Baden-Württemberg von zentraler Bedeutung sei, „die Digitalisierung zu nutzen, um unseren Wohlstand und Arbeitsplätze langfristig zu sichern“. Die Entwicklung hin zur Arbeitswelt 4.0 müsse sich auch in der Ausbildung niederschlagen, wenn der Fachkräftenachwuchs am Puls der Zeit bleiben und adäquat auf die Herausforderungen der digitalisierten Arbeitswelt von morgen vorbereitetet sein solle, so Hoffmeister-Kraut. Diesem Aspekt galt ihr Besuch der Technischen Schule Heidenheim (HEID-TECH), wo sie die vom Wirtschaftsministerium mit etwa 247.000 Euro geförderte Lernfabrik 4.0 besuchte und für die berufliche Ausbildung warb: „Der Bedarf der Südwestwirtschaft an beruflich qualifizierten Fachkräften ist groß. Das deutsche Modell der Berufsausbildung als Beitrag zur Fachkräftesicherung ist zu Recht international sehr angesehen. Und eine Berufsausbildung bietet eine hervorragende Basis für die berufliche und persönliche Entwicklung junger Menschen“, betonte sie.

Nachmittagstermin im Fokus des Städtebaus

Ganz im Fokus des Städtebaus stand der Nachmittagstermin in Heidenheim, bei dem sich Hoffmeister-Kraut nach einem Rundgang über den Rathausplatz und durch die Fußgängerzone über die Fortschritte des Ploucquet-Areals informierte. Hier wurden durch die Neuordnung und Reaktivierung eines brachliegenden, zentrumsnahmen Firmenareals und mit Bundes- und Landesfinanzhilfen von rund neun Millionen Euro bereits über 200 Wohnungen geschaffen, weitere sind geplant. Zudem besichtigte die Wohnungsbauministerin das WMC-Gelände und machte sich einen Eindruck vom Neubau der DHBW, dem Campus mit Schule, Kindergarten, Zukunftsakademie, Technolab, Makerspace, Digital Hub Ostwürttemberg – der Heimat der hiesigen Start-up-Szene. „Durch die Programme der städtebaulichen Erneuerung konnte der Landkreis Heidenheim seit 1971 mit 170 Millionen umfangreich profitieren“, so Hoffmeister-Kraut. „Die Städtebauförderung leistet einen Beitrag dazu, die Wohn- und Aufenthaltsqualität in Ortskernen zu verbessern, Quartiere aufzuwerten, Brachflächen neu zu nutzen und dringend benötigten Wohnraum zu schaffen und zu erhalten“, hob sie hervor. „Wir sehen hier in Heidenheim das Ergebnis von großem Engagement und, dass durch die Städtebauförderung die städtebauliche Erneuerung erfolgreich vorangetrieben wird“, unterstrich sie.

Zu den wertvollen Eindrücken, die sie bei ihren Kreisbereisungen sammle, sagte Hoffmeister-Kraut: „Durch Besuche, Dialog und Zuhören vor Ort kann die Politik wichtige Informationen und Impulse erhalten, um die Rahmenbedingungen für Baden-Württemberg richtig zu gestalten. Meine Kreisbereisungen bieten dafür vielfältige und gute Möglichkeiten“, unterstrich die Ministerin.

Wirtschaftsministerium Mediathek: Bilder zum Herunterladen

Weitere Meldungen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Wahlaufruf der Landeswahlleiterin

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

Ein Schild weist in einem Wahlbüro auf eine Wahlurne für die Briefwahl  hin.
Landtagswahl

Letzte Hinweise zur Briefwahl

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheit

Landesregierung beschließt neuen Krankenhausplan

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Schriftzug „MEDI:CUS“ auf einer Bühne
Gesundheit

Gesundheitscloud MEDI:CUS wird verstetigt