Wirtschaft

Wirtschaftsministerin begrüßt Konjunkturpaket des Bundes

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)

Bundestag und Bundesrat haben das Konjunkturpaket beschlossen. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut sieht darin einen guten Mix aus nachfrage- und angebotsorientierten Maßnahmen. Die Wirtschaft sei dringend auf binnenwirtschaftliche Impulse angewiesen.

Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erklärte heute zur Verabschiedung des Konjunkturpakets auf den Sondersitzungen von Bundestag und Bundesrat: „Wir brauchen eine breit angelegte Stimulierung der Auftriebskräfte. Ansonsten laufen wir Gefahr, dass der hinter uns liegende gesellschaftliche Lock-down zum längerfristigen wirtschaftlichen Lock-in, also zu einem Verharren auf einem schwachen Wachstumspfad wird. Mit diesen umfassenden Konjunkturmaßnahmen geht Deutschland einen wichtigen Schritt. Es ist unabdingbar, dass der Staat jetzt entschlossen handelt." 

Dringend auf binnenwirtschaftliche Impulse angewiesen

„In Anbetracht dessen, dass sich fast alle wichtigen Absatzmärkte weltweit in einer Rezession befinden, kann und darf sich Deutschland nicht wie in früheren Zeiten auf den Exportmotor verlassen.“ Darin liege ein großer Unterschied zur Weltfinanzkrise 2009. Damals seien die Exporte insbesondere nach China und in die USA sofort wieder rasant gestiegen, so dass Deutschland und Baden-Württemberg wie in einem Fahrstuhl aus der Krise herauskamen. „Ein ähnlicher Effekt ist bei dieser Krise nicht zu erwarten. Wir sind daher vorerst dringend auf binnenwirtschaftliche Impulse angewiesen, damit die Wirtschaft wieder in Gang kommt und nicht ein größerer Teil der Kurzarbeit demnächst in Arbeitslosigkeit mündet“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Guter Mix aus nachfrage- und angebotsorientierten Maßnahmen

Das Konjunkturpaket sei ein guter Mix aus nachfrage- und angebotsorientierten Maßnahmen, auch wenn sie es nach wie vor bedauere, dass die Innovationsprämie für den Kauf von Pkw, einschließlich umweltfreundlicher Verbrenner, nicht enthalte sei. „Mit dem Konjunkturpaket hat die Politik in Deutschland Handlungsfähigkeit bewiesen. Wir werden nun unsererseits alles dafür tun, dass wir auf Landesebene ein sinnvoll flankierendes Konjunkturprogramm auf die Beine stellen, mit dem wir nachhaltige Anreize für Investitionen in wettbewerbsfähige Arbeitsplätze und Zukunftstechnologien in Baden-Württemberg setzen“, so die Ministerin. 

Wirtschaftsministerium: Informationen für Unternehmen und Beschäftigte zu den Auswirkungen des Coronavirus

Weitere Meldungen

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Deutsch-französische Freifahrten für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Bundesrat Berlin
Bundesrat

Hagel zum Vorsitzenden des Bundesrat-EU-Ausschusses gewählt

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

ILA 2026
Luft- und Raumfahrt

Land setzt Zeichen für Innovation und Technologie

Logo von Start up BW
Gründungsprogramm

Starthilfe für junge Unternehmen

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Klimawandel

Land rüstet sich für Extremwasserereignisse

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung