Wasserversorgung

Wasserwerk Murrtal bekommt Filterung mit Wasserspeicher

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Eine Mutter hält ihr Baby und ein Glas Trinkwasser im Arm (Bild: © dpa).

Sechs Gemeinden im Rems-Murr-Kreis und die Stadtwerke Backnang erhalten für ein gemeinsames Bauvorhaben insgesamt gut 1,4 Millionen Euro vom Land. Mit dem Geld soll im Wasserwerk Murrtal eine Filterung mit Wasserspeicher gebaut werden.

Der Bau ist Teil einer umfassenden Modernisierung der bisherigen Versorgungsstrukturen der Gemeinden Aspach, Allmersbach im Tal, Burgstetten, Leutenbach, Oppenweiler und Backnang. Ziel ist, die Wasserversorgung ihrer Bevölkerung langfristig zu sichern und zu verbessern.                

Umweltminister Franz Untersteller, der die Förderbescheide überbrachte, würdigte das Gesamtprojekt als ambitioniert und vorausschauend. Es sei eine der wichtigsten kommunalen Aufgaben, sich um die Trinkwasserversorgung der Menschen zu kümmern: „Wasser kommt aus der Leitung – aber die Kommunen haben einen maßgeblichen Einfluss darauf, in welcher Qualität es aus der Leitung kommt. In eine moderne Wasserversorgung zu investieren, heißt, in unser wichtigstes Lebensmittel zu investieren und Zukunft zu sichern.“

Das neue Wasserwerk Murrtal, in dem die einzelnen Wasseraufkommen der sechs Projektgemeinden zusammengeführt und künftig aufbereitet werden, soll die Qualität des bisherigen Trinkwassers der Region deutlich verbessern. Zum einen soll das Wasser weicher werden, zum anderen wird die hygienische Qualität gesteigert. Das Projekt, zu dem auch der Bau von Verbundleitungen zwischen den Gemeinden gehört, soll im Jahr 2022 abgeschlossen sein. 

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