Schlösser und Gärten

Virtuelle Führung im Schloss Ludwigsburg

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Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Simone Fischer, Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen im Residenzschloss in Ludwigsburg

Das Land hat ein neues virtuelles Führungsangebot im Residenzschloss Ludwigsburg vorgestellt. Die neue Technologie ermöglicht allen Menschen, am kulturellen Erbe des Landes noch besser teilzuhaben.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat am Mittwoch, 9. Februar, gemeinsam mit der Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Simone Fischer, ein neues virtuelles Führungsangebot im Residenzschloss Ludwigsburg vorgestellt.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett sagte: „Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg entwickeln ihr digitales Angebot weiter. High-Tech trifft auf Jahrhunderte alte Geschichte und ermöglicht es so allen Menschen, am kulturellen Erbe des Landes noch besser teilzuhaben. Neue Techniken eröffnen neue Möglichkeiten. Und das kommt allen zugute, die sich für ein Monument wie Schloss Ludwigsburg interessieren.“

Simone Fischer sagte: „Barrierefreiheit schafft Zugänglichkeit, damit alle Menschen in den Genuss der vielfältigen Geschichte und Kultur unseres Landes kommen. Es ist erfreulich, dass wir in einer Zeit leben, die durch technische und digitale Möglichkeiten bessere Zugänge schaffen kann. Diese Techniken zu nutzen, von Beginn an barrierefrei einzusetzen und weiterzuentwickeln, ist eine große Chance für eine verbesserte Teilhabe aller Menschen in unserer Gesellschaft.“

Virtual Reality im Schloss Ludwigsburg

Besucherinnen und Besucher können künftig mit Virtual Reality drei Räume im Schloss Ludwigsburg entdecken, die sonst nur eingeschränkt zugänglich sind. Dazu gehören die Dienertreppe, der Bühnenboden des Schlosstheaters und der Fasskeller, die nun zusätzlich auch interaktiv erlebbar sein werden. So soll auch für Menschen mit Assistenzbedarf ein möglichst umfassendes Besuchserlebnis und eine Teilhabe am kulturellen Erbe möglich werden.

Mit dem neuen Angebot bietet Schloss Ludwigsburg somit künftig einen erweiterten Zugang zum Kulturerbe. Die digitale Erschließung öffnet die Tore in den historischen Mauern und die Wege zu ihren Geheimnissen für alle und das denkmalverträglich.

Die Digitalisierungsstrategie des Landes

Das neue digitale Angebot im Residenzschloss Ludwigsburg ist Teil der landesweiten und ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie der Landesregierung (PDF). Virtuelle Angebote der Staatlichen Schlösser und Gärten gibt es bereits unter anderem auf der Festungsruine Hohentwiel und im Barockschloss Mannheim.

Die „Monumente interaktiv – geheime Wege“ App kann kostenlos ab sofort im App Store und bei Google Play heruntergeladen werden.

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