Auszeichnung

Verdienstmedaille des Bundes für Jama Maqsudi

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Schülerinnen und Schüler melden sich in einer Klasse.

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat Jama Maqsudi die Verdienstmedaille des Bundes überreicht. Er würdigte Maqsudi für sein Engagement für Vielfalt und Integration, insbesondere seinen Einsatz für unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche.

Für sein außergewöhnliches Engagement für Vielfalt und Akzeptanz, für Offenheit und Chancengleichheit, für gegenseitigen Respekt und Wertschätzung hat Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha dem Stuttgarter Jama Maqsudi die vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt. Maqsudi wurde 1952 in Kabul (Afghanistan) geboren und kam als 21-Jähriger nach dem Abitur nach Deutschland. An der Universität Hohenheim studierte er Haushaltswissenschaften.

Neustart für unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche

„Vielfalt ist für uns alle eine Chance. Mit Ihrer ganzen Person stellen Sie sich seit Jahrzehnten in den Dienst dieser Vielfalt und der Integration. Dabei ist es Ihnen ein besonderes Herzensanliegen, den von ihren Familien getrennten unbegleiteten geflüchteten Kindern und Jugendlichen beim Neustart in Deutschland zu helfen“, sagte Lucha anlässlich der Feierstunde im Stuttgarter Rathaus. „Ihr unermüdlicher Einsatz und Ihr diplomatisches Geschick tragen viel dazu bei, dass unsere Gesellschaft offener gegenüber Vielfalt wird,“ so Lucha weiter.

Arbeit weit über Stuttgart hinaus bekannt

„Die Stadt ist mit ihrer Integrations- und Flüchtlingspolitik gerade auch deshalb so erfolgreich, weil es Menschen wie Jama Maqsudi gibt. Seit vielen Jahren engagiert er sich ehrenamtlich für Flüchtlinge. Seine Arbeit ist weit über Stuttgart hinaus anerkannt. Es freut mich, dass der Bundespräsident sein Engagement auf diese Weise würdigt", sagte Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn.

Sei es hauptamtlich in der Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt (AGDW), in zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten wie beim Deutsch-Afghanischen Flüchtlingshilfeverein oder als sachkundiges Mitglied im Internationalen Ausschuss des Gemeinderats in Stuttgart: „Stets hat sich Jama Maqsudi vorbildhaft für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegen Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung eingesetzt – nicht nur hier in Baden-Württemberg, sondern weit darüber hinaus. Gerade auch die erfolgreiche Integrationspolitik in Stuttgart ist ganz eng mit seinem Namen verknüpft“, so Lucha weiter.

Toleranz und Vielfalt als Daueraufgabe

„Wir brauchen Menschen, die ihre Fähigkeiten und Erfahrungen für das Wohl von uns allen einsetzen, die Zeit und Energie opfern, damit es anderen gut geht. Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie Jama Maqsudi, die Toleranz und Vielfalt als eine Daueraufgabe begreifen und jeden Tag aufs Neue dafür kämpfen“, sagte der Minister abschließend.

Weitere Meldungen

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Deutsch-französische Freifahrten für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Landgericht Ulm
Justiz

Richterin aus Baden-Württemberg zur Bundesrichterin gewählt

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Bevölkerungsschutztag 2026
Bevölkerungsschutz

Land richtet bundesweiten Bevölkerungsschutztag aus

Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
Gesundheitsschutz

Wenn Hitze zur Gesundheitsgefahr wird

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Promotionsfahrzeug Mehr Leben im Eigenheim
Wohnraumoffensive

Online-Dialog zu „Mehr Leben im Eigenheim“ am 25. Juni