Auszeichnung

Verdienstkreuz 1. Klasse für Frank Elstner

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Ministerpräsident Winfried Kretschmann (r.) und Frank Elstner (l.)

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat Frank Elstner das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse überreicht. Hilfsbereitschaft, Menschlichkeit und Liebenswürdigkeit würden Elstners Arbeit als Journalist und Künstler auszeichnen, so Kretschmann.

„Als Gastgeber großer Fernsehsendungen, Journalist, Radiomoderator, Hörspielsprecher und kreativer Künstler hat Frank Elstner bewiesen, was an großem Können, Klasse und Kreativität in ihm steckt. Aber auch Hilfsbereitschaft, Menschlichkeit und Liebenswürdigkeit werden bei Elstner immer groß geschrieben. Hierfür gebührt ihm unser Dank“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der Überreichung des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Frank Elstner. „Dass Elstners Weg in Baden-Württemberg begann und bis heute eng mit unserem Land und dem SWR verbunden ist, freut mich ganz besonders.“

Unnachahmliche Kunst des Zuhörens und Fragens

„Elstner wurde 1942 mitten im Krieg geboren und hat selber von einer ,heimatlosen Kindheit‘ gesprochen. Auch die Zeit im katholischen Internat in Rastatt war alles andere als einfach für ihn. Dies kann ich gut nachempfinden, da ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe. So etwas kann einen Mensch verbittern – oder ihn stark machen“, so Kretschmann. „Später hat Elstner als Moderator immer wieder betont, dass er kein politisches Fernsehen mache. Dennoch – oder gerade deshalb – hat er mit seinen vielen TV-Formaten auch auf die Politik ausgestrahlt.“

„Im Dezember 1984 etwa stürmten Umweltaktivisten von Robin Wood, die für den Erhalt der Donau-Auen bei Wien kämpften, die Bühne von Elstners Sendung ,Wetten dass..?‘. Eigentlich ein unhöflicher Akt. Doch Elstner ließ sie zu Wort kommen und arrangierte daraufhin ein Gespräch mit dem damaligen österreichischen Bundeskanzler Fred Sinowatz. In einer der ersten Folgen von ,Wetten dass..?‘ schlug auch die Geburtsstunde der Stiftung ,Menschen für Menschen‘ von Karlheinz Böhm. Im Laufe seiner Karriere sollte Elstner noch oft beweisen, wie viel Mitgefühl Menschen aufbringen können, wenn man sie direkt anspricht“, so Ministerpräsident Kretschmann. Später habe Elstner in der Sendung „Menschen der Woche“ seine Kunst des Zuhörens und Fragens auf unnachahmliche Art und Weise erweitert. Andere TV-Formate von Elstner würden zeigen, wie man einem großen Publikum wichtige Themen wie Natur- und Tierschutz auf unterhaltsame Art und Weise vermitteln könne.

Vorbildliches soziales Engagement

„Auch Elstners soziales Engagement an vielen Stellen ist vorbildlich. Als Gründungsmitglied der Deutschen Krebshilfe etwa hat Elstner unermüdlich die Werbetrommel für diese wichtige gemeinnützige Organisation gerührt und ihre Anliegen erfolgreich nach außen getragen“, so Kretschmann. „Auch sein Einsatz für die Felix Burda Stiftung war Hilfe von der ersten Stunde an. Mit viel persönlichem Engagement hat sich Elstner für die Ziele der Stiftung eingesetzt.“ Elstner habe dies immer gerne und von Herzen getan. Und noch heute helfe er dort, wo seine Hilfe gebraucht wird.

„Frank Elstner kann mit Stolz auf seine bisherige Lebensleistung zurückblicken“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Nicht nur auf das, was er als Journalist und Künstler erreicht hat – sondern auch und gerade auf das, was er als Bürger und Mensch für andere Menschen getan hat.“

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