Lebensmittel

Verbraucherministerium weist auf Rückrufaktion zu fettarmer Milch hin

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Symbolbild: Ein Mann hält ein Glas Milch in der Hand. (Bild: Lukas Schulze / dpa)

Aufgrund von Belastungen mit Bakterien haben zwei Hersteller Milchprodukte zurückgerufen, die viele große Handelsketten vertreiben. Betroffen ist Milch mit dem Identitätskennzeichen DE NW 508 EG. Die Bakterien können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Durchfall führen.

Wie das Verbraucherministerium heute (11. Oktober) mitteilt, hat die DMK Deutsches Milchkontor (DKM) und die Fude + Serrahn Milchprodukte „Frische Fettarme Milch 1,5 Prozent Fett (1 Liter)“ zurückgerufen. Im Rahmen von Routinekontrollen wurde bei einzelnen Artikeln eine Belastung mit dem Bakterium Aeromonas hydrophila/caviae festgestellt. Dies kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Durchfall führen.

Betroffenen ist Milch mit dem Identitätskennzeichen DE NW 508 EG. Der Vertrieb erfolgte über viele große Handelsketten, die die Milch unter ihren jeweiligen Eigenmarken vermarkten. Die genauen Informationen zu den betroffenen Handelsketten und den betroffenen Chargen ist der beigefügten Pressemitteilung des Unternehmens zu entnehmen.

Nach Angaben des Unternehmens ist die Ursache für eine Verunreinigung von fettarmer Frischmilch mit Bakterien gefunden und abgestellt. Die Erreger seien über eine undichte Dichtung in die Produktion des Werks Everswinkel im Münsterland in Nordrhein-Westfalen gelangt.

Auch Baden-Württemberg wurde beliefert

Der Hersteller hat seinen Sitz in Nordrhein-Westfalen. Aufgrund der Ermittlung der Vertriebswege liegen auch Lieferbeziehungen nach Baden-Württemberg vor. „Die Lebensmittelüberwachungsbehörden sind informiert und überwachen den Rückruf sorgfältig“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. 

Weitere aktuelle Informationen können Verbraucher über die das Internetportal des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit abrufen. Nachfragen könnten auch stets im Einzelhandel erfolgen.

Deutsches Milchkontor (DKM): Presseinformation zum öffentlicher Warenrückruf (PDF)

Weitere Meldungen

Die frisch gekürte Badische Weinkönigin Rosa Kost (Mitte) steht mit den beiden ebenfalls frisch gekürten Badischen Weinprinzessinnen Tina Müller (links) und Viktoria Benz (rechts) auf der Bühne.
Weinbau

Rosa Kost ist neue Badische Weinkönigin

Kur- und Heilwald
Forst

Handbuch für Kur- und Heilwälder veröffentlicht

Unser Dorf hat Zukunft - Landesentscheid 2025: Griessen
Ländlicher Raum

Klettgau-Grießen gewinnt Silber bei „Unser Dorf hat Zukunft“

Eine Person erntet eine Traube bei der Weinlese.
Weinbau

Neue Verwaltungsvorschrift unterstützt Weinbau

Verdienstkreuz für Volker Jobst
Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Volker Jobst

Labor-Utensilien bei einem Drug-Checking-Projekt
Suchthilfe

Land bereitet Drug-Checking-Verordnung vor

Eine Frau und ein Mann bei der Weinlese.
Weinbau

Förderprogramm für den Weinbau gestartet

Sojabohnenernte in Umkirch
Landwirtschaft

Ernte auf gentechnisch veränderte Organismen untersucht

BW blüht
Biodiversität

Vorbildliche Projekte für Artenvielfalt ausgezeichnet

Firma WMB Ventilatoren GmbH in Obersontheim
Ländlicher Raum

Vier Millionen Euro für innovative Unternehmen

Eine Straße führt unter einer Brücke durch
Stadtentwicklung

Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen gelegt

Menschen gehen auf einem Uferweg am Bodensee spazieren.
Tourismus

Tourismusinfrastruktur­programm 2027 startet

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während der Auftaktveranstaltung des Deutschen Bauerntags in Freiburg.
Bauerntag

Landwirtschaft als Zukunftsverantwortung

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landwirtschaft

Nachbesserungen bei Wieder­herstellungsverordnung gefordert

Eine Mitarbeiterin des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg hält einen Abstrich eines Covid-19 Verdachtsfalles aus Baden-Württemberg in der Hand. (Bild: picture alliance/Marijan Murat/dpa)
Infektionsschutz

Kontaktperson im Land nicht an Andes-Hantavirus erkrankt