Gesundheit

Verbot von Großveranstaltungen angekündigt

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Ein Mann betrachtet auf einem Computermonitor die Elektronenmikroskopaufnahme eines MERS-Coronavirus, einem engen Verwandten des neuartigen Coronavirus. (Bild: Arne Dedert/dpa)

Zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus hat Gesundheitsminister Manne Lucha eine Verordnung zum Verbot von Großveranstaltungen angekündigt. Sie soll den Kommunen als verbindliche Leitlinie dienen.

Das Land geht bei der Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus weiter entschlossen vor. Aufgrund der sehr dynamischen Lage hat Gesundheitsminister Manne Lucha in der Sitzung des Ministerrats am Dienstag, 10. März 2020, angekündigt, umgehend eine bindende Verordnung zum Umgang mit Großveranstaltungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes auf den Weg zu bringen.

Verbindliche Leitlinie für Kommunen

Die Verordnung soll Gebote und Verbote zum Umgang mit Großveranstaltungen und zum Schutz vulnerabler Gruppen enthalten und den Kommunen als verbindliche Leitlinie dienen. Ziel ist es insbesondere Infektionsketten zu unterbrechen und eine unkontrollierte, schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern. Das Verbot von Großveranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern soll erheblich zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus beitragen. Das Kabinett wird diese Rechtsverordnung schnellstmöglich beschließen.

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