Ländlicher Raum

Unterstützung für Programm „Beteiligungstaler“

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Diskussionen auf dem Kongress für Beteiligung

Der Kabinettsausschuss Ländlicher Raum unterstützt das Förderprogramm „Beteiligungstaler“ der Allianz für Beteiligung. Dieses ermöglicht zivilgesellschaftlichen Gruppen die Übernahme von Sachkosten, die bei der Umsetzung eines Beteiligungsprojekts anfallen.

„Der Ländliche Raum in Baden-Württemberg ist vom vielfältigen Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger geprägt, die sich in Vereinen oder Initiativen zusammenschließen, um Projekte voranzubringen und den Ländlichen Raum aktiv mitzugestalten. Im Rahmen von Beteiligungsprojekten stehen gerade kleine Initiativen häufig vor der Frage, wie sie Sachkosten finanzieren können. Hier unterstützt der Kabinettsausschuss Ländlicher Raum gerne. Das Förderprogramm ‚Beteiligungstaler‘ der Allianz für Beteiligung ermöglicht zivilgesellschaftlichen Gruppen die Übernahme von Sachkosten, die bei der Umsetzung eines Beteiligungsprojekts anfallen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und Vorsitzende des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum, Peter Hauk, am Montag, 11. Dezember 2023.

Der „Beteiligungstaler“ ist ein Fonds zur Förderung von Zivilgesellschaft sowie Bürgerbeteiligung und erstattet Geldbeträge für Sachkosten bis zu einer Gesamthöhe von 2.000 Euro. Dies können beispielsweise Kosten für den Druck eines Einladungsflyers, für die Moderation eines Workshops oder für Kinderbetreuung während einer Veranstaltung sein.

Der Kabinettsausschuss Ländlicher Raum stellt hierfür bis November 2024 insgesamt 20.000 Euro zur Verfügung, um Initiativen im Ländlichen Raum zu unterstützen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Zuschuss mit anderen Förderungen, wie beispielsweise dem Programm „Gut Beraten!“, kombiniert werden kann.

„Der Kabinettsausschuss Ländlicher Raum unterstützt bereits seit Jahren das Förderprogramm ‚Gut Beraten!‘, wodurch engagierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich zu Fragen der Projektentwicklung, -organisation und -durchführung beraten zu lassen. Die Aufnahme des ‚Beteiligungstalers‘ ist daher der konsequente nächste Schritt, um die zivilgesellschaftlichen Initiativen im Ländlichen Raum auch bei der Umsetzung ihrer Vorhaben zu unterstützen“, betonte Minister Hauk.

Große Bandbreite geförderter Beteiligungsthemen

Die Bandbreite der geförderten Beteiligungsthemen ist dabei groß: So reicht die Arbeit der Engagierten von Projekten zur lokalen Nahversorgung wie den gemeinschaftlich getragenen Dorfladen, über Mobilitätsangebote wie den Bürgerbus bis hin zur ehrenamtlich organisierten Nachbarschaftshilfe.

Der Kabinettsausschuss Ländlicher Raum unterstützt darüber hinaus auch das Programm ‚Gut Beraten!‘ der Allianz für Beteiligung im Schwerpunkt ‚Ländlicher Raum‘ und fördert damit zivilgesellschaftliche Initiativen kleiner Kommunen, die mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung zur Zukunftssicherung des Ländlichen Raums beitragen möchten. Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf der Prozessbegleitung, indem die ausgewählten Projekte Beratungsleistungen zur Umsetzung erhalten.

Die Beratungsgutscheine sind sechs Monate gültig und jeweils bis zu 4.000 Euro wert.

Allianz für Beteiligung: Beteiligungstaler

Weitere Meldungen

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Deutsch-französische Freifahrten für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Landgericht Ulm
Justiz

Richterin aus Baden-Württemberg zur Bundesrichterin gewählt

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Kühe stehen auf einer Weide.
Landwirtschaft

60 Jahre Landesverband für Leistungsprüfungen in der Tierzucht

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Bevölkerungsschutztag 2026
Bevölkerungsschutz

Land richtet bundesweiten Bevölkerungsschutztag aus

Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
Gesundheitsschutz

Wenn Hitze zur Gesundheitsgefahr wird

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab