Tourismus

Tourismusinfrastruktur­programm 2026 startet

Das Land fördert auch 2026 wieder infrastrukturelle Einzelprojekte zur Weiterentwicklung des Tourismus mit insgesamt rund 10 Millionen Euro. Städte und Gemeinden können bis zum 1. Oktober 2025 Anträge stellen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Menschen gehen auf einem Uferweg am Bodensee spazieren.
Symbolbild

Ab sofort können Städte und Gemeinden wieder Anträge auf Förderung ihrer geplanten Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen des Tourismusinfrastrukturprogramms 2026 (TIP) stellen. Mit dem TIP werden Gemeinden, Städte und Landkreise sowie kommunale Zusammenschlüsse bei der Finanzierung von kommunalen Tourismusinfrastruktureinrichtungen durch einen Zuschuss vom Land unterstützt.

Rund 10 Millionen Euro für kommunale Tourismusprojekte

Das TIP ist das zentrale Förderinstrument, um die baden-württembergischen Kommunen finanziell bei der Umsetzung von touristischen Infrastrukturprojekten zu entlasten. Eine qualitätvolle Infrastruktur wirkt weit über den Tourismus hinaus und ist nicht nur für Gäste, sondern auch für Einheimische ein Gewinn. Insgesamt stehen voraussichtlich wieder rund 10 Millionen Euro für infrastrukturelle Einzelprojekte zur Weiterentwicklung des Tourismus im Land zur Verfügung.

Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus: „Eine qualitativ hochwertige touristische Infrastruktur ist ein Schlüssel für den dauerhaften Erfolg Baden-Württembergs als Tourismusland. Hierfür sind kontinuierliche, zielgerichtete Investitionen erforderlich. Im Rahmen des Tourismusinfrastrukturprogramms unterstützt das Land die Kommunen finanziell bei dieser herausfordernden Aufgabe.“

Fördersatz von bis zu 65 Prozent

Mit einem Fördersatz von bis zu 65 Prozent übernimmt das Land einen wesentlichen Anteil der Investitionssumme für die kommunalen Tourismusvorhaben und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Gesamtfinanzierung der Vorhaben.

„Der Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und gleichzeitig ein entscheidender Impulsgeber für die Entwicklung ländlicher wie urbaner Räume. Die Bedeutung moderner Tourismusinfrastruktureinrichtungen kann dabei nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie sind die Grundlage dafür, Reiseziele attraktiv und wettbewerbsfähig zu halten. Die Tourismuskommunen im Land sind die Taktgeber, wenn es darum geht, das Urlaubsland Baden-Württemberg im nationalen und internationalen Wettbewerb stark zu positionieren“, sagte Staatssekretär Rapp.

Auch wenn das Land einen wesentlichen Anteil der Investitionssumme übernimmt, sind in erster Linie Kreativität und Engagement vor Ort gefragt. Denn unabhängig von der Finanzierung müssen vor einer Antragsstellung innovative und frequenzbringende Ideen entstehen, die in ein stimmiges touristisches Gesamtkonzept passen.

Tourismusinfrastrukturprogramm

Mit dem Tourismusinfrastrukturprogramm werden Gemeinden, Städte und Landkreise sowie kommunale Zusammenschlüsse bei der Finanzierung von kommunalen Tourismusinfrastruktureinrichtungen durch einen Zuschuss vom Land unterstützt. Damit fördert das Land kommunale Projekte, die die Errichtung, Modernisierung, (energetische) Sanierung und den Umbau von kommunalen Tourismusinfrastruktureinrichtungen in Baden-Württemberg zum Ziel haben und die für die Gestaltung eines zukunftsfähigen Gesamtangebots notwendig sind. Der Zuschuss kann bei prädikatisierten Kommunen und bei Vorhaben an zertifizierten Wander- und Radwegen bis zu 65 Prozent betragen. Gefördert werden nur Vorhaben, die überwiegend dem Tourismus dienen.

Kommunen können bis spätestens 1. Oktober 2025 einen Antrag auf Förderung ihrer geplanten Infrastrukturmaßnahme beim örtlich zuständigen Regierungspräsidium einreichen. Letztere stehen auch für die obligatorische Antragsberatung zur Verfügung.

Service BW: Kommunale Tourismusinfrastruktur – Förderung beantragen

Weitere Meldungen

Menschliche Schatten bei einer Performance auf einer Bühne
Kunst und Kultur

Land fördert Privattheater mit 243.000 Euro

Verleihung des Bevölkerungsschutz Ehrenzeichen
Bevölkerungsschutz

Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen verliehen

Gruppenbild auf der Bühne: Sozialminister Manne Lucha mit allen Preisträgern des Präventionspreises 2026
Gesundheit

Zwölf Projekte zur Gesundheits­prävention ausgezeichnet

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Neue Fördermaßnahme „Rotationsbrache im Weinbau“ ab 2027

Die CO.VISION Co-Teams beim Kick-off-Treffen im März 2026 in Stuttgart auf einem Gruppenfoto.
Kreativwirtschaft

Neun interdisziplinäre Innovationsprojekte für kreative Transformation

Marcus Maria Grube, Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB)
Kunst und Kultur

Marcus Grube bleibt Intendant der Württembergischen Landesbühne

Gruppenfoto der Teilnehmenden der 53. Sportministerkonferenz auf Norderney
Sport

53. Sportministerkonferenz auf Norderney

Eine Person in medizinischer Kleidung hält eine Digitalkamera speziell für den klinischen Einsatz. (Bild: Maja Hitij/dpa)
Technologie

Land fördert Miniatur-Batterien für Medizintechnik

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht Prof. Dr. Hubert Klausmann (rechts) die Staufermedaille in Gold.
Auszeichnung

Staufermedaille in Gold an Prof. Dr. Hubert Klausmann

von links nach rechts: Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Landrat Dr. Achim Brötel, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Präsident des Städtetages Baden-Württemberg
Digitalisierung

Schnellere Digitalisierung der Verwaltung

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Podiumsgespräch im Haus der Wirtschaft in Stuttgart
Frau und Beruf

Zehn Jahre Mentorinnen-Programm für Migrantinnen

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern im Wohnzimmer (Bild: © dpa).
Familie

Ideenwettbewerb für Familienleben gestartet

Ostplatz in Heidenheim
Städtebauförderung

Ausschreibung für Landes-SIQ startet

Eine Lehrerin in der Grundschule mit Schülerinnen und Schülern.
Schule

102 weitere Ganztagsschulen