Naturschutz

Totes neugeborenes Kalb in Oppenau nicht vom Wolf getötet

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Eine Kuh und ein Kalb laufen über einen Feldweg
Symbolbild

In der Gemeinde Oppenau im Ortenaukreis wurde Ende Dezember 2022 ein totes neugeborenes Kalb gemeldet. Die Untersuchungen haben keine Rissmerkmale ergeben, die auf einen Wolf als Angreifer hindeuten.

Der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg war am 30. Dezember 2022 ein totes neugeborenes Kalb mit Verdacht auf einen Wolfriss in der Gemeindeebene von Oppenau im Ortenaukreis gemeldet worden. Die pathologische Untersuchung konnte die Todesursache nicht mehr identifizieren, da der Tierkörper zu stark verletzt war.

Auch die genetische Untersuchung blieb ohne Ergebnis, da die Proben keine Rissmerkmale aufweisen, die auf einen Wolf als Angreifer hindeuten. Wahr­scheinlich ist die postmortale Nutzung durch andere Wildtiere.

Die Gemeinde Oppenau liegt im Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald, in dem sich derzeit drei Wölfe niedergelassen haben.

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Der Wolf in Baden-Württemberg

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